Newsletter 1 / 2018, Frühjahr


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Frans Lemmens     
 
Yann Arthus Bertrand     

Sahara und Regenwald – zwei Extreme, eines so faszinierend wie das andere. Mehr denn je verbindet OASE REISEN diese Ziele mit individuellen, ganz besonderen Touren. Deshalb finden Sie hier auch nicht Reisen z.B. nach Namibia oder Marokko.
Vor fast 30 Jahren begann OASE mit ausgesuchten Zielen in die algerische Sahara. Nach langer Zwangspause ist sie jetzt gleich mit drei Touren vertreten – untereinander zu kombinieren oder noch zu verlängern. Die extremste Reise führt zum mysteriösen Lac Télé in Nord-Kongo. Andere „Special Tours“ werden im Sommer vorgestellt, zum 30. Geburtstag – wie eine Besteigung des höchsten Berges der Sahara, dem über 3.400 m hohen Emi Koussi-Krater in Tschad. Aber es muss ja nicht gleich extrem sein. Reisen Sie zum Beispiel zwischen den Jahren entspannt durch das facettenreiche Kamerun – gelegen zwischen dem Südrand der Wüste und dem Regenwald…

Inhalt

NEU: Algerische Sahara: 3 Touren wieder im Programm ab April, Kombis, Verlängerungen
 
Kongo, RCA, Kamerun: Super-Tropenwaldreise, Gorillas in zwei NP´s, mit W. Gartung im Juli
 
Kongo: Ins „Herz der Finsternis“: auf dem Kongo im Sommer in zwei Etappen
 
NEU: Special Tour Lac Télé, Nord-Kongo – im Dezember/Jan. mit W. Gartung
 
Tschad: Ennedi, Ounianga-Seen – jetzt schon anmelden für November!
 
Mali: mit dem Boot auf dem Niger, ins Dogonland – erfolgreiche Pilotreise im Februar
 
Kamerun: das Beste vom Norden und Westen – zu kombinieren mit dem Tropenwald
 
Äthiopien: Neue Tour im Hochland – im Januar mit dem Weihnachtsfest in Lalibela!
 
NEU: São Tomé und Principe – auch zu zweit, Tagesausflüge, Kombination mit Ghana
 
Niger: keine Gerewol-Reise in diesem Jahr – zu viele Besucher, zu wenig Respekt
 
Hongkong verbietet nun auch den Elfenbeinhandel
 


NEU: Algerische Sahara: 3 Touren wieder im Programm ab April, Kombis, Verlängerungen

Das Riesenland Algerien besteht zum größten Teil aus Wüste – gewaltige Sanddünengebiete, schroffe Vulkanberge mit alten Felsbildern, faszinierende Oasen. Der Flug in die (herrliche) Stadt Algier dauert weniger als drei Stunden. Nach längerer Pause stehen ab sofort drei Reisen zur Auswahl, die auch miteinander zu kombinieren sind (dann 300 € p.P. preiswerter):

Tour 120: Flug nach Djanet in die zentrale Sahara, 6 Tage in der Zauberlandschaft des Tadart mit bizarren Felsen und Sanddünen. 10 Tage, Fr – bis So.

Tour 121: Gleich, mit 6 Tagen Kamelkarawane im Erg d´Admer bis zum Canyon von Essendilène. Auch als einwöchige Verlängerung von Tour 120 möglich, und schon zu zweit.

  Oase Kerzaz, Tour 122
Frans Lemmens  

Tour 122: Auch 10 Tage – alte Oasen rund um das Riesen-Dünengebiet des Westlichen Erg, wie Timimoun und die einzigartige Stadtoase Ghardaia mit seiner kubischen Architektur. Ebenfalls 10 Tage; als einwöchige Verlängerung/Kombi mit den Reisen 121 oder 122.

Die Touren können Sie noch für 3 Tage verlängern – mit Tamanrasset und dem Hoggar-Gebirge. Dort den Sonnenaufgang aus 2.600 m inmitten der Vulkanberge zu erleben,
ist unvergesslich.

Die Inlandsflüge sind schon jeweils im ohnehin günstigen Reisepreis enthalten, hinzu kommen nur noch ca. 300 € für den Flug nach Algier – entweder mit Air Algérie oder einer anderen Airline, wie Lufthansa oder Air France. Bei der Oasen-Tour 122 Reiseleitung durch Werner Gartung ohne Aufpreis (19. – 28.10.).

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Kongo, RCA, Kamerun: Super-Tropenwaldreise, Gorillas in zwei NP´s, mit W. Gartung im Juli

Das ist eine absolute „Hammer-Reise“ für alle Naturfreunde: von Kongo-Brazzaville nach Norden, hinein in das unberührte Herz des kongolesischen Regenwalds. Von Nord-Kongo  fahren wir mit dem Motorboot entlang des Sangha-Grenzflusses. Wir besuchen ein Naturreservat und zwei hochkarätige Nationalparks, jeweils mit Gorillas und zum Schluss in Kamerun noch das unberührte Dja-Reservat – es ist ebenso wie  Dzanga Sangha UNESCO-Weltnaturerbe.

Die Höhepunkte auf einen Blick:

Waldelefant, Dzanga Sangha
Alexander Schneider
  • Besuch des Lesio Luna-Reservats in Kongo mit über 60 ausgewilderten Gorillas – weltweit einzigartig;
  • Ganztägige Fahrt im Motorboot auf dem Sangha-Fluss;
  • Begegnungen mit den Ba´Aka-Pygmäen und ihrer Kultur als Sammler und Jäger;
  • Nationalpark Sangha-Sangha mit zwei habituierten Gorillagruppen und je einem Besuch, Waldelefanten;
  • Kamerun mit dem unberührten Lobéke-Nationalpark, Reservat von Dja und Pygmäen.

Das Reiseziel ist allerdings nichts für jene, die Tiere im luxuriösen Safari-Stil pünktlich zum Sundowner erwarten: Der Regenwald gibt seine Reichtümer und Geheimnisse nicht so rasch preis. Dennoch lassen sich nirgendwo im Tropenwald besser und leichter verschiedene und interessante Tierarten beobachten als hier.
Bereits 5 TeilnehmerInnen (darunter zwei Ärzte)… eine Reisende kommt noch in Ouesso, Nordkongo dazu. Tourleitung: W. Gartung mit seinem Kameruner Partner Dabala Dji. Unser neuer Geländewagen kommt natürlich nun auch hier zum Einsatz…

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Kongo: Ins „Herz der Finsternis“: auf dem Kongo im Sommer in zwei Etappen

Unser belgischer Partner Michel van Roten lebt und arbeitet seit fast 25 Jahren in Kongo, Kinshasa, und kennt alle wichtigen Stellen des Riesenlandes. Seit einigen Jahren organisiert er eine Flussfahrt auf dem zentralen Kongo bis Kisangani; sie kann in zwei Etappen gebucht werden. Die erste Tour ab dem 1. August führt von Mbandaka nach Lisala, die zweite mit Beginn am 13.08. auf dem Kongo weiter nach Kisangani. In Wagenia bei Kisangani leben die berühmten Fischer; seit Jahrhunderten fischen sie unverändert von Holzgestellen aus und mit Reusen an den Stromschnellen.
Das 34 m lange Holzboot erinnert an die „African Queen", ist aber viel geräumiger und afrikanisch-bunt. Es ist mit zwei starken Motoren bestückt, es gibt eine Dusche und Toilette. Wichtig sind auch Kühlschränke - nicht nur für kaltes Bier... Hier wird gemeinsam gegessen; geschlafen am Rand von kleinen Fischerdörfern oder auf einer Sandbank im Zelt.
Tagsüber sehen wir viele Fischer, vollkommen überladene „Fluss-Taxis", und oft gehen schmale Einbäume längsseits, aus denen Mädchen mit den hier üblichen „Antennen-Frisuren" uns frischen Fisch oder Obst anbieten. Sie können an Bord lesen, oder einfach nur schauen - auf die grünen Wände des zentralafrikanischen Regenwaldes, in denen oft Affen oder Vögel lärmen. Den Kult-Klassiker „Herz der Finsternis“ von Joseph Conrad sollten Sie mit auf die Reise nehmen…
Die Gruppengröße wird 6-8 kaum übersteigen, weil das Boot für die Rückfahrt fest gechartert ist. Die zweite Tour bis Kisangani können Sie noch verlängern: Flug nach Goma, Gorillas im Virunga-Nationalpark, Nyiragongo-Vulkan….

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NEU: Special Tour Lac Télé, Nord-Kongo – im Dezember/Jan. mit W. Gartung

Eine weitere „Hammer-Reise“, auch schon im Vorfeld zum 30jährigen OASE-Jubiläum: Nach langen Vorbereitungen gibt es nun endlich eine Pilotreise zum Lac Télé im Dezember 2018 für max. 6 TeilnehmerInnen; Reiseleitung Werner Gartung. Die Tour war schon 2013 geplant – von Bangui aus/Zentralafrik. Republik. Dann begann dort das Chaos. Mittlerweile gibt es auch zuverlässige Flüge nach Impfondo, dem Beginn der Expeditionsreise.
Diese Tour ist einzigartig, aber auch während 6 Tagen fordernd, mit Null Komfort (zu Fuß durch Sumpfwälder zum kreisrunden Télé-See, Zeltcamps auf engem Raum).

Lac Télé
Yann Artus Bertrand

Ziel ist der kreisrunde Lac Télé in Nord-Kongo (Brazzaville), gelegen im größten Sumpfgebiet des Kontinents, entstanden durch einen Meteoriten-Einschlag. Wir können deshalb nur in der Trockenzeit hierher reisen (Ende Dezember bis April ). In den Sumpfwäldern lebt die größte Gorilla-Population des Kontinents (ca. 100.000, erst 2007 entdeckt), Schimpansen, Büffel, Antilopen; im See Krokodile; über 300 Vogelarten.
Den Télé-See umgibt seit dem 18. Jh. ein Mythos. Rund ein Dutzend Expeditionen wurden ausgesandt: dort sollen noch amphibische Wesen mit langem Hals und -Schwanz leben - Nachfolger der vor 65 Mill. Jahren ausgestorbenen Dinausaurier? Eines ist sicher: die Isolation bietet einen fast perfekten Schutz für viele Tiere - hier gibt es keinen Holzeinschlag und auch für Wilderer ist es zu mühsam.
Es ist der isolierteste, geheimnisvollste See der Erde – hier waren weitaus weniger Europäer (pro JAHR zwischen 2 und 5) als auf dem Gipfel des Mont Everest…
Rund 40% der Urwälder in Nord-Kongo sind Sumpfwälder. Das LTCR (Lac Télé Community Reserve) wurde 1998 mit über der Hälfte an Sumpfwald ausgerufen und von der WCS (Wildlife Conservation Society, New York) seither mit über 30 lokalen Mitarbeitern untersucht und betreut.

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Tschad: Ennedi, Ounianga-Seen – jetzt schon anmelden für November!

Dank der stabilen Regierung unter Idriss Déby (seit 1991) gibt es im Tschad keinen Platz für Al Khaida & Co. (so wie nun in Libyen nach dem Sturz von Gaddafi). Durch Einnahmen aus dem Erdölgeschäft hat Déby weiter in die Sicherheit investiert. Im Zakouma-Nationalpark (mögliches Vorprogramm) gibt es seit 2011 keine Wilderer mehr: eine seltene Erfolgsgeschichte in Afrika.
Diese Reise ist eine Eigenveranstaltung – und nicht eine Zubuchertour bei italienischen Kollegen – wie die meisten anderen auf dem Markt . Sie führt in einen der letzten "weißen Flecken" der Sahara und damit der Welt: in das bizarr verwitterte Ennedi-Bergland. Auf dem Weg dorthin fahren wir auf einem Teil der uralten Mekka-Pilgerroute nach Abéché.
Die Vielfalt der Erosion von rötlichen Sandsteinfelsen im Ennedi ist beeindruckend; meisterhafte Felsbilder künden von einer grünen Sahara. In der Schlucht des Guelta von Archei leben noch die letzten saharischen Krokodile wie in einer Zeitkapsel; ein Nebenfluss des Nils endete hier, und ist seit etwa 6.000 Jahren ohne Wasser… Nach dem Ennedi durchqueren wir die gewaltige "Sandschüssel" der Mourdi-Depression mit Sicheldünen, passieren kleine Salzoasen und gelangen zu den Ounianga-Seen (UNESCO-Weltnaturerbe). Dünen, Palmen und Kalkfelsen spiegeln sich hier im dunkelblauen Wasser.
Diese Reise wird von unserem bewährten Partner Mahaman Yaou aus Niger geleitet, der gerade mit 6 Kunden gestartet ist. Für den November gibt es aktuell zwei Anmeldungen, das „reicht“ noch nicht... (es sollten schon wenigstens 5 sein, weil wir mit mindestens zwei Fahrzeugen reisen müssen, bei 6 TN sind es drei).
Wer gebucht hat, bekommt neben einer Landkarte kostenlos das quartalsweise erscheinende Heft TERRA (April bis Juni), mit einem 16-seitigen Artikel zum Thema von W. Gartung.

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Mali: mit dem Boot auf dem Niger, ins Dogonland – erfolgreiche Pilotreise im Februar

In Westafrika gibt es wohl kein vergleichbares Land, das kulturhistorisch so interessant, landschaftlich einzigartig und gastfreundlich ist wie Mali. Es ist die Wiege afrikanischer Reiche und eines der wenigen afrikanischen Ländern mit einer demokratisch gewählten Regierung. Es ist ein Land von Bauern, Fischern, Nomaden, Heimat der legendären Dogon: ihre kunstvollen Dörfer kleben wie Adlernester an Sandsteinfelsen. Zwei Nächte und drei Tage verbringen wir in einer großen Pinasse auf dem Niger-Fluss – das Boot wurde von der holländischen Partnerin ausgebaut. Die anderen Tage sind wir in angenehmen Herbergen und Hotels.
Wir besuchen den Montagsmarkt in Djenné mit der ebenso riesigen wie kunstvollen Moschee, dem weltgrößten Bauwerk aus Lehm. Und Mopti, das „Venedig Afrikas“. Dann wandern wir drei Tage lang im Dogonland mit den kunstvollen Dörfern an schroffen Felsklippen.
Die Agentur-Partnerin Monique lebt mit ihrem malischen Mann Ibrahim seit mehreren Jahren in Ségou am Niger und reist viel. Sie wissen beide, wo es sicher ist und wo nicht. Im gegebenen Fall wird dann die Route geändert. Und diese Route ist sicher (wie alle Reisen im OASE-Programm, sonst würden sie nicht angeboten werden), im Gegensatz zum Norden des Landes. Die Tour wurde im Februar schon erfolgreich durchgeführt. Für den kommenden Januar gibt es schon drei Anmeldungen.

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Kamerun: das Beste vom Norden und Westen – zu kombinieren mit dem Tropenwald

Kamerun ist ganz zu Unrecht noch immer im touristischen Abseits. Dabei bietet das Land an der Grenze von West- nach Zentralafrika eine sensationelle Vielfalt von Kulturen und Landschaften – vom über 4.000 m hohen Mount Cameroon über Regenwald und Savanne bis zu den kargen Felsbergen des Nordens. Dort beginnt unsere Reise.
Diese neue Tour zu vielen Höhepunkten Kameruns wird deutschsprachig geleitet. Diese Reise führt im Norden auch den wildreichen Bénoué und in die Mandara-Bergen mit den Vulkanfelsen von Rhumsiki. Nach dem Rückflug in den Süden besuchen wir die Höhepunkte des Westens – unter anderem Foumban mit seinem Sultanspalast und Kunsthandwerkern, die grandiosen Ekom-Fälle und Buea am Kamerunberg, bis zum 1. Weltkrieg Sitz der deutschen Kolonialverwaltung.
Sie sind flexibel und können hinterher die gut einwöchige Regenwaldreise 315 unternehmen (mit zwei habituierten Gorillagruppen), am 9. Reisetag zurück fliegen oder an den Strand reisen, (also dann ohne den Westen, 10. – 14. Tag). Diese Tour besticht durch viele Höhepunkte und einem hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis.
Reisedatum: 23.12. bis 8.1. , aktuell vier Anmeldungen.

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Äthiopien: Neue Tour im Hochland – im Dez./Januar mit dem Weihnachtsfest in Lalibela!

Georgskirche am 7. Januar
Werner Gartung

Äthiopien war eines der geheimnisvollsten Länder - und es zum Teil auch noch geblieben. Das christliche Hochland mit seinen steil abfallenden Tafelbergen und wilden Schluchten ist Kern dieser Reise. In Verbindung mit den Menschen und einer zweitausendjährigen Hochkulturgeschichte wird der Besuch Äthiopiens zu einem geistigen Abenteuer, das tiefe Spuren hinterlässt.
Die Hälfte des Landes liegt über 1.200 Meer; das Kernland über 2.000 Meter. Die vulkanische Bruchzone des "Rift Valley" (die durch das Rote Meer verläuft) teilt das äthiopische Hochland in einen größeren westlichen und einen kleineren südöstlichen Abschnitt und setzt sich weiter nach Süden fort.

Die drei historischen Orte Gondar, Lalibela und Axum bilden zusammen mit Klöstern im Tanasee kulturelle Höhepunkte dieser Reise. Die größeren Entfernungen im wild zerklüfteten Land werden mit modernen, zweimotorigen Bombardier Q 400 (78 Plätze) der zuverlässigen ETHIOPIAN AIRLINES überbrückt.
Trotz des günstigen Preises übernachten wir in einem neuen, sehr guten Hotel in Addis Abeba und im Inland in den bestmöglichen, geschmackvoll dekorierten Hotels. Die Reise kostet auch individuell, zu zweit, kaum mehr. Und im Gegensatz zu den meisten Reisen ins äthiopische Hochland FAHREN Sie von Gondar in das atemberaubende Semiengebirge und auf ebensolchen Pass-Straßen in die heilige Stadt Axum.
Sie können diese Reise individuell verlängern, z.B. in den muslimischen Osten mit der alten Stadt Harar oder im Süden, z.B. am Langano-See und bis zu den Völkern am unteren Omo. Ideal ist auch eine Kombination mit Djibouti und/oder Somaliland (tägliche Flüge von Addis nach Hargeisa), unserer Tour 425.

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NEU: São Tomé und Principe – auch zu zweit, Tagesausflüge, Kombination mit Ghana

Die Inselrepublik São Tomé & Principe ca. 300 km Luftlinie südwestlich von Douala, Kamerun (leider ab dort nicht mehr zu erreichen), etwa 250 km westlich von Libreville/Gabun, ist viel näher als z.B. Mauritius - und viel urwüchsiger. Weniger als 170.000 Menschen leben auf der Hauptinsel und der kleineren Insel Principe.

Hier lockt tropisch-pralle Natur: der erloschene Vulkan Pico São Tomé erhebt sich auf 2.024 Metern aus dem Berg-Regenwald. Die 48 km lange und 32 km breite Insel bietet herrliche Sandstrände mit Kokospalmen. Die Inseln sind umspült von kristallklarem Wasser, ein Eldorado auch für Schnorchler und Taucher.
Die beschauliche Hauptstadt ist ein fast vollständig erhaltenes Ensemble aus portugiesischen Kolonialbauten mit leicht morbidem Charme; ebenso wie Santo António auf Principe. Das Innere von São Tomé bietet Einblicke in koloniale Plantagenwirtschaft - bis in die 30er Jahre war São Tomé der weltweit größte Kakaoproduzent. Die Waldgebiete mit 700 Pflanzenarten sind durch einen Nationalpark geschützt. Principe: zwischen Mitte Juli und Mitte Oktober kalben hier Buckelwale und bieten in der Zeit ganz in der Nähe der Lodge ein See-Ballett. Zwischen Dezember und März schlüpfen Abertausende von Lederschildkröten.

Reise-Konzept:
Diese Reise ist individuell ganz nach Ihren Wünschen abzuwandeln und nur ein Vorschlag. Sie basiert auf drei hervorragenden Lodges/Hotels, von Portugiesen gemanagt: Auf der Hauptinsel die moderne Omali Lodge unter Palmen direkt am Meer – von dort aus starten Sie zu Tagesausflügen, können auch Tauchen (lernen); auf Principe zum edel-historischen „Einstieg“ die Roça Sundy mit zwei renovierten Kolonialhäusern und nur je 6 Zimmern; die relaxte Luxus-Lodge Bom Bom mit nur 19 Bungalows, davon einige direkt am Meer unter Palmen.
Flüge mit der portugiesischen TAP via Lissabon und Accra/Ghana; dort können wir z.B. ein kleines Vorprogramm organisieren, auch ins benachbarte Togo.

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Niger: keine Gerewol-Reise in diesem Jahr – zu viele Besucher, zu wenig Respekt

 
Sepp Friedhuber

Die Clan-Ältesten der Fulbe-Bororo beraten gerade (9. März), wann ihr Hochzeitsfest mit den Tänzen der Jünglinge in diesem Jahr stattfinden soll – gepusht von Partner in Niger, denn Agenturen möchten gern fixe Termine für die Buchungen. OASE REISEN auch – bis zu diesem Tag. Nun nicht mehr. Allein dieser Druck missfällt mir – eigentlich wird das erst im Sommer entschieden. Dann schaute ich mir noch Bilder vom Gerewol 2016 an, wo ich dabei war – so wie dieses und noch diverse andere: italienische Besucher, die Kameras direkt an Tänzer gerichtet. Eine tätowierte Blondine mit Hot Pants im Military Look, die sich vor die Tänzer für ein Foto legt. Kein Interesse an den Menschen (die nach Dürren sehr harte Zeiten durchmachen), kein Respekt. Letztes Jahr war es besser, aber der Partner ist auch dieses Jahr leider nicht bereit, die Zahl der BesucherInnen auf ein verträgliches Maß (z.B. max. 2 Gruppen à 10) zu reduzieren, Agenturen aus Italien und Spanien werden wieder buchen. Dieses Jahr wird es wohl noch schlimmer werden, denn einige Tage vorher ist der Höhepunkt des Bianou-Festes der Tuareg in Agadez (28./29.9.), das sich wie Ramadan jährlich nach vorn verschiebt.
Da habe ich mich entschieden, die Reise nicht mehr durchzuführen. Besser auf Einnahmen verzichten, als auf Kosten der Menschen. Wer individuell zum Bianou-Fest möchte und vielleicht noch von Agadez in die alte Stadt Zinder, melde sich bitte.

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Hongkong verbietet nun auch den Elfenbeinhandel

(WWF) Hongkong/Berlin, 31.01.2018: In Hongkong wird der lokale Handel mit Elfenbein ab dem Jahr 2021 verboten. Das hat der Legislativrat der chinesischen Sonderverwaltungszone am Mittwoch entschieden. Damit folgt die Stadt dem Beispiel Chinas, wo der nationale Elfenbeinhandel bereits seit Ende 2017 nicht mehr gestattet ist. Neben dem Handelsstopp votierte das Hongkonger Parlament auch für eine Verschärfung des Strafrechts: Mit bis zu zehn Jahres Freiheitsentzug wird das illegale Geschäft ab sofort geahndet.
Der WWF wertet die Entscheidung als wichtigen Schritt für den Elefantenschutz: „Der Elfenbeinmarkt in Hongkong zählt zu den größten der Welt und steht damit in direkter Verbindung zur massenhaften Wilderei auf die Dickhäuter in Afrika. Obwohl offiziell nur der Handel mit altem, legalem Elfenbein erlaubt ist, wird auch solches von erst kürzlich gewilderten Elefanten illegal zum Verkauf angeboten“, sagt Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland. „Nach China ist Hongkong der zweite große asiatische Handelsplatz, der geschlossen wird. Das ist ein starkes Signal an die internationale Wildtiermafia. Es ist nun wichtig, dass Länder wie Vietnam, Thailand und Myanmar nachziehen und ihre Regelungen ebenfalls verschärfen.“ Als Wermutstropfen bezeichnet der WWF das späte Inkrafttreten der Hongkonger Regelung erst im Jahr 2021.
Die Folge der starken Nachfrage nach Elfenbein ist laut WWF eine dramatische Wildereikrise in Afrika. Jedes Jahr werden nach Angaben der Umweltschützer etwa 20.000 Elefanten illegal getötet. Die Wilderei für Elfenbein, aber auch Nashorn-Horn sei längst Teil der international organisierten Kriminalität. Dabei sei die illegale Jagd nicht nur eine Gefahr für die Tierwelt, sondern untergrabe das staatliche Gewaltmonopol, fördere Korruption und behindere die wirtschaftliche Entwicklung. Der größte Absatzmarkt für Wildereiprodukte – v.a. Elfenbein – war bislang China. Im Zuge des chinesischen Handelsverbots warnt der WWF vor einer Verlagerung der Geschäfte in andere asiatische Regionen.

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Telefon: 0176 11835311
e-Mail: service@oasereisen.de

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