Newsletter 2 / 2017, Sommer


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Inhalt

Der „Vater der Ba´Aka“ fehlt: zum Tod von Louis Sarno
 
Die „Mutter aller Afrikareisen“: im Boot auf dem Kongo-Fluss (Juli/August)
 
NEU: Tropenwaldreise mit 3x Gorillas in Kongo, RCA, zurück via Kamerun oder Flug
 
NEU, exklusiv: Nationalpark Odzala in Nord-Kongo mit Öko-Luxuscamps
 
Gabun: mit dem Zug in Nationalparks, Wale an der Küste im Sommer
 
Gorilla-Gebühr in Ostafrika auf 1.500 Dollar verdoppelt – und der Ausweg, Kongo…
 
Gerewol-Feste der Nomaden in Niger – dieses Jahr mit dem Bianou-Fest in Agadez
 
NEU: Flussreise in Mali, Wanderung im Dogonland, ab 26.10. mit W. Gartung
 
Wüsten-Traumland Ennedi/Tschad im November und Februar
 
NEU, zurück im Programm: Nord-Kamerun 14 Tage, ab 12.11. mit W. Gartung
 
NEU, wieder da: Algerische Sahara mit Verlängerung in Ghardaia
 
Nur einmal im Jahr, Januar 18: Voodoo-Fest im Süden von Togo und Benin
 

Der „Vater der Ba´Aka“ fehlt: zum Tod von Louis Sarno

Zum ersten Mal begegneten wir uns vor 10 Jahren. Louis Sarno saß im Fenster seiner einfachen Holzhütte, einen Ba´Aka-Jungen im Arm. Seien Gesichtsfarbe war gelblich: er hatte gerade wieder Hepatitis und Malaria überstanden. Vor über 25 Jahren kam er hierher und blieb, fasziniert von der sphärischen Musik der B´Aka-Pygmäen in der Zentralafrikanischen Republik, im Dzanga Sangha-Nationalpark. Louis SarnoDer ein Meter 90-Mann verliebte sich in eine Ba´Aka, nachdem er endlich akzeptiert war: vorher musste er monatelang Kaulquappensuppe essen. Alles wunderbar und humorvoll beschrieben in seinem Buch, das wieder aufgelegt wurde. Geld war immer knapp, das wenige verteilte er an di Ba´Aka in „seinem“ Dorf Yandoumbé, drei km von der Doli Lodge entfernt.
Nachdem der Film erschien, stiftete eine große Pharma-Firma Medikamente, die er verwaltete. Wir wollten zusammen die Interaktion zwischen Touristen und Ba´Aka verbessern, damit bei ihnen auch mehr Geld ankommt – auch eine Nacht im Wald mit ihnen und Louis verbringen.
Dazu kam es nicht mehr. Ende November erhielt ich eine Mail von Louis aus New Jersey/New York, wo er bei seiner alten Mutter unterkam: Leber-Zirrhose. Aber Dank Obama-Care bekäme er die Medikamente. Im Februar schrieb er, es ginge besser, im April wolle er zurück. Dann hörte ich nichts mehr von ihm.
Louis Sarno starb am 1. April in New Jersey.
De Ba´Aka seines Dorfes haben alle ihren Vater verloren. Sein Sohn Samedi, jetzt 17, war mit ihm für den Film in New York. Und jetzt? Ich sondiere, wie man nachhaltig helfen kann, vielleicht mit einer Stiftung. Mehr im nächsten Newsletter im Herbst.

Buch von Louis Sarno: Der Gesang des Waldes
Film (2014), auch als DVD: Song From the Forest
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Die „Mutter aller Afrikareisen“: im Boot auf dem Kongo-Fluss (Juli/August)

Eine epische Reise: ins „Herz der Finsternis“ (Joseph Conrad im Gepäck) auf einem traditionellen, langen Holzschiff, den Kongo entlang. Unser belgischer Partner Michel van Roten besitzt dieses Schiff und organisiert diese Reise immer im Sommer.
Das 34 m lange Holzboot erinnert an die „African Queen", ist aber viel geräumiger und afrikanisch-bunt. Hier wird gemeinsam gegessen; geschlafen am Rand von kleinen Fischerdörfern oder auf einer Sandbank im Zelt. Sie haben hier immer wieder Begegnungen und Erlebnisse mit freundlichen Menschen am legendären Strom. Tagsüber sehen wir viele Fischer, vollkommen überladene „Fluss-Taxis". Oft gehen schmale Einbäume längsseits, aus denen Mädchen mit den hier üblichen „Antennen-Frisuren" frischen Fisch oder Obst anbieten.
Sie können an Bord lesen, oder einfach nur schauen - auf die grünen Wände des zentralafrikanischen Regenwaldes, in denen oft Affen oder Vögel lärmen.
Die Fahrt zurück nach Kinshasa wird auch dieses Jahr wieder von einem britischen Veranstalter gechartert. Deshalb finden die zwei Reiseteile (von Mandaka nach Lisala und von dort nach Kisangani) auch auf jeden Fall statt.
Es gibt dafür erst vier TeilnehmerInnen, aus England, Holland und – Indonesien.
Sie reisen also in einer sehr kleinen Gruppe und ohne Aufpreis. Nur – Sie sollten sich rasch entscheiden. Das Visa-Procedere dauert mindestens drei Wochen.

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NEU: Tropenwaldreise mit 3x Gorillas in Kongo, RCA, zurück via Kamerun oder Flug

Nach längerer Vorbereitung : hier die ultimative Tropenwaldreise mit je zwei Reservaten und Nationalparks, dort jeweils mit Besuchen habituierter Gorillas! Wir beginnen in der Hauptstadt von Kongo-Brazzaville und besuchen zunächst das Reservat von Léfini – nur hier (und in Gabun) ist es gelungen, Gorillas erfolgreich auszuwildern. Fahrt nach Ouessou im hohen Norden des Kongo – von dort mit dem Boot zu den Nationalparks Nouabalé-Ndoki Elefanten(der 2016 wegen Arbeiten geschlossen war) und Dzanga Sangha – zusammen mit Lobeke in Kamerun bilden sie den einzigen tri-nationalen Tropenwaldpark weltweit. Neben Gorillas sehen Sie hier auch mit Sicherheit Waldelefanten, Sitatungas, häufig Bongo und Büffel. Von Bomassa in Dzanga Sangha können Sie im Charterflieger nach Bangui und von dort direkt nach Europa fliegen. Oder Sie fahren (Basisreise) noch drei Tage durch Kamerun, dort zum isolierten Dja-Reservat – UNESCO-Weltkulturerbe wie auch Dzanga Sangha.
Ein kleines Superlativ soll dann doch bemüht werden: das ist die beste, flexibelste (durch die Möglichkeit des Charterfluges) und im Verhältnis zum Gebotenen preiswerteste Tropenwaldreise auf dem Markt.

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NEU, exklusiv: Nationalpark Odzala in Nord-Kongo mit Öko-Luxuscamps

Diese Reise ist sehr teuer, wir buchen nur ein. Sollte sie dennoch ins Programm? Aber es überwiegen positive Faktoren:
Es ist so, dass funktionierender Naturschutz gerade in abgelegenen Gebieten Afrikas (und in schlecht regierten Ländern) nur noch von privaten Betreibern garantiert werden kann. Und wer dorthin reist, möchte auch einen gewissen Komfort genießen. Außerdem fliegen Sie von Brazzaville direkt nach Odzala in einem zweimotorigen Flugzeug, das von 18 auf nur 12 Plätze reduziert wurde. Deshalb können Sie dennoch bis 23 kg an Gepäck mitnehmen.
Hier im Nationalpark von Odzala im Norden des „kleinen“ Kongo-Brazzaville ist der ‚Spagat‘ gelungen, auf perfekte Weise: die drei Camps, 2012 gebaut, sind klein, aus Naturmaterialien gebaut, großzügig und äußerst geschmackvoll. Und diese Exklusivität finanziert hier den Naturschutz – zum Beispiel auch in Botswana. Oft sind Sie nur zu zweit mit einem Guide und Ranger unterwegs zu einer der zwei habituierten Gorilla-Gruppen.
Wir können diese Reise für Sie auch verkürzen und als Vorprogramm in unsere neue Tropenwaldreise Kongo – RCA – Kamerun integrieren. Ansonsten gibt es diverse Verlängerungsmöglichkeiten, z.B. mit Gabun oder Äthiopien.

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Gabun: mit dem Zug in Nationalparks, Wale an der Küste im Sommer

Ideal: im Gegensatz zu Zentralafrika ist in Gabun im Sommer die Trockenzeit und gleichzeitig auch die Saison für Beobachtung von WALEN an der Küste.
Die Tropenwald-Nationalparks Gabuns gehören zu den Besten weltweit. Aber: Gabun ist teuer. Hier aber ist eine ebenso interessante wie weniger teure Variante. Ebenso „sparen" wir durch den weitgehenden Transport mit der Eisenbahn. Dieses für den Tropenwald ungewöhnliche Transportmittel bildet das „Rückgrat" der Reise. Zurück geht es mit dem Flugzeug.

MandrillSie besuchen auf dieser kompakten Tour zwei ganz unterschiedliche Nationalparks: zunächst den ausgedehnten Lopé-Nationalpark fast im Zentrum des Landes. Er besteht zum großen Teil aus Feuchtsavanne und jungem Regenwald. Über zwei Drittel (ca. 400) aller Vogelarten Gabuns leben hier, etwa 5.000 Gorillas, Schimpansen und Mandrills. Die besten Tierbeobachtungen bietet die offene Savanne - u.a. mit Waldelefanten, Büffeln und Sumpfantilopen (Sitatungas). Die größten Chancen sie zu sehen (auch Gorillas und Schimpansen) hat man zwischen Juli und September.
Der Park von Lekedi ist das erfolgreiche Ergebnis einer Mutation vom (Ende) des Rohstoff-Abbaus (Mangan) zum Öko-Paradies. Die Landschaft bildet ein Patchwork von lichtem Regenwald, Savanne und Grasland. Gorillas und Schimpansen wurden hier ausgewildert, und es gibt in Gabun keinen besseren Ort, um Mandrills zu sehen; viele sind halb zahm. Die Männchen (s. Foto) ähneln Clowns, aber die Färbung signalisiert eher Kampfbereitschaft. Sie können hier über eine 350 m lange Hängebrücke auf Baum-Niveau gehen.

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Gorilla-Gebühr in Ostafrika auf 1.500 Dollar verdoppelt – und der Ausweg, Kongo…

Ein Schock für alle Reiseveranstalter in Ruanda und Uganda, aber auch in den USA und Europa – und natürlich für den „Endverbraucher“: am 7. Mai 2017 wurde bekanntgegeben, dass eine Stunde bei habituierten Gorillas nun statt (ohnehin schon teuren 750 Dollar) einfach verdoppelt wurde – auf 1.500 €.
Auch die Gebühr für Dorfentwicklung wurde von 5 auf 10% verdoppelt. Bislang partizipieren allein in Ruanda schon 400 Dörfer vom Gorilla-Trekking. Aber es ist zu befürchten, dass diesen astronomischen Preis kaum noch jemand zahlt und die Einnahmen trotz Verdoppelung zurück gehen. Mehr, s. Artikel aus dem INDEPENDANT, GB.
Die Lösung: ein Besuch im sehr gut geführten Nationalpark von Kahuzi-Biega, Ost-Kongo. Dort kostet der Gorilla-Besuch 400 Dollar...
Der hufeisenförmige Nationalpark von Kahzu-Biega, begründet 1970, beginnt 15 km westlich von Bukavu bzw. rund 25 km von Cyangugu, Ruanda. Der Parkeingang ist in Tchivanga, unweit von Bukavu – das erleichtert so einiges. Namensgebend sind zwei erloschene Vulkane im Ostteil: dort im Norden der Kahuzi (3.308 m), im Süden der Biega mit 2.790 m. Es gibt zwei habituierte Gorilla-Gruppen beim Kahuzi; pro Weg zu den Gorillas eine Stunde, Aufenthalt dort auch eine Stunde. Am besten zu erreichen ist die Gruppe des Silberrückens Kiwanuka, mit 25 Familienmitgliedern. Das Permit gibt es direkt am Parkeingang. Die Verpflegung ist selbst zu organisieren. Sie sind dann am späten Nachmittag wieder zurück in Cyangugu.
Homepage Kahuzi Biega Nationalpark mit ausführlichen Informationen.
Ideal: Sie besuchen Ruanda und unternehmen von dort den zweitägigen Abstecher.
Sie können in der RDC Kongo auch noch den Nyiragongo-Vulkan bei Goma besteigen
(zwei Tage) und/oder weiter nördlich den wildreichen Virunga-Nationalpark besuchen, Afrika ältesten Park. Gern stellen wir ein Detailpogramm für Sie zusammen!

Tour 450, Ruanda (mit Beschreibung der Tour nach Kahuzi-Biega)
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Gerewol-Feste der Nomaden in Niger – dieses Jahr mit dem Bianou-Fest in Agadez

GerewolIm letzten Jahr war es ein voller Erfolg, aber leider auch zu Lasten der TeilnehmerInnen: die Gerewolfeste in der flachen Savanne, zwischen Niamey und der alten Karawanenstadt Agadez. Maximal 11 Reisende werden es dieses Mal sein – deshalb der etwas höhere Preis. Aktuell haben wir 7 Anmeldungen – es gibt also nur noch wenige freie Plätze.
Das Treffen von Familien, Clans und Volksgruppen wird gleichzeitig für Feste genutzt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Veranstaltern besteht unser Programm nicht aus "Schau-Tänzen": Sie erleben hier wirklich authentische Feste "en brousse", in der weiten Savanne.
Beamte des AA (Auswärtiges Amt) kommen auch bei Niger nur zum Pauschal-Urteil „Von Reisen nach Niger wird dringend abgeraten.“ Etwas mehr Differenzierung wäre auch hier wünschenswert. Wenn man die Reise- und Sicherheitshinweise des AA aufmerksam liest, stellt man verwundert fest, dass es auf unserer Route eigentlich kein Sicherheitsrisiko gibt. Dennoch sind Militärs mit beim Fest, s. Bildergalerie.
Nach dem Gerewol wird in Agadez der Höhepunkt des Bianou-Festes sein; eine Art Karneval der Tuareg. Im Gegensatz zum Gerewol verschiebt es sich wie der Fastenmont Ramadan jährlich um ca. eine Woche nach vorn; in diesem Jahr „passen“ beide Feste also ideal zusammen.

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NEU: Flussreise in Mali, Wanderung im Dogonland, ab 26.10. mit W. Gartung

DorfDie große Pinasse, ein traditionelles Boot auf dem Niger, gleitet auf dem breiten Strom, darüber ein großer Himmel. Grenzenlose Weite. Der Bootsführer vertäut die Pinasse an einer Sandbank. Bald flackert ein Feuer, der Koch zeigt seine Künste, Zelte werden aufgebaut. Zwei Nächte und drei Tage verbringen wir so, die anderen 7 Tage sind wir in angenehmen Herbergen und Hotels. Wir sind am Montagsmarkt in Djenné mit der ebenso riesigen wie kunstvollen Moschee, dem weltgrößten Bauwerk aus Lehm. Wir besuchen Mopti , das „Venedig Afrikas“ und wandern drei Tage lang im Dogonland mit den kunstvollen Dörfern an den Felsklippen.
Rebellen und Terrorgruppen operieren (leider noch immer) im Norden. Das AA (Auswärtiges Amt) relativiert aber auch das gleich wieder: Auch im Süden des Landes und in der Hauptstadt Bamako kann eine Gefährdung durch terroristische Gruppen nicht ausgeschlossen werden.
Tatsache ist: auch in Europa kann das nicht ausgeschlossen werden. Und in Bamako z.B. ist noch nie jemand entführt worden. Unsere holländische Agentur-Partnerin Monique lebt mit ihrem malischen Mann Ibrahim seit mehreren Jahren in Ségou am Niger und reist viel. Sie wissen beide, wo es sicher ist und wo nicht. Im gegebenen Fall wird dann die Route geändert.
Das große Boot hat ein Sonnendach, es gibt kühle Getränke und sogar Schwimmwesten. Nur 4 bis 8 Reisende sind es pro Gruppe, englisch sprachige Tourleitung, schon ab drei TeilnehmerInnen mit geringem Aufpreis. Ich werde diese Reise vom 26.10. – 6.11. leiten. Wer kommt mit? Flugkosten (AIR FRANCE) aktuell nur ca. 650 €. Bis jetzt haben sich 4 TeilnehmerInnen angemeldet.

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Wüsten-Traumland Ennedi im November und Februar

Dank der stabilen Regierung unter Idriss Déby (seit 1991) gibt es im Tschad keinen Platz für Al Khaida & Co. (so wie nun in Libyen nach dem Sturz von Gaddafi). Durch Einnahmen aus dem Erdölgeschäft hat Déby weiter in die Sicherheit investiert. Das kommt sogar dem Naturschutz zugute: im Zakouma-Nationalpark (Vorprogramm) gibt es seit 2011 keine Wilderer mehr – eine seltene Erfolgsgeschichte in Afrika.
Diese Reise ist eine Eigenveranstaltung – und nicht eine Zubuchertour bei den italienischen Kollegen – wie die meisten anderen auf dem Markt. Sie führt in einen der letzten "weißen Flecken" der Sahara und damit der Welt: in das bizarr verwitterte Ennedi-Bergland. Auf dem Weg dorthin fahren wir auf einem Teil der uralten Mekka-Pilgerroute nach Abéché. Die Vielfalt der Erosion von rötlichen Sandsteinfelsen im Ennedi ist beeindruckend; meisterhafte Felsbilder künden von einer grünen Sahara. Wir unternehmen hier kleinere Touren von etwa je einer Stunde. Nach dem Ennedi durchqueren wir die gewaltige "Sandschüssel" der Mourdi-Depression mit Sicheldünen, passieren kleine Salzoasen und gelangen zu den Ounianga-Seen (UNESCO-Weltnaturerbe). Dünen, Palmen und Kalkfelsen spiegeln sich hier im dunkelblauen Wasser.
Diese Reise wird von unserem bewährten Partner Mahaman Yaou aus Niger geleitet. Für beide Termine gibt es schon einige Anmeldungen.

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NEU, zurück im Programm: Nord-Kamerun 14 Tage, ab 12.11. mit W. Gartung

Diese verbesserte Reise in den Norden von Kamerun anzukündigen, freut mich besonders. Und ich kann es kaum erwarten, im November mit einigen Afrikafreunden dorthin zu reisen: über fünf Jahre galt der Norden von Kamerun als „no go“, vor allem der Westen. Grund waren Attacken der durchgeknallten Terror-Sekte Boko Haram aus Nigeria, was so viel bedeutet wie „Westliche Bildung verboten“. Natürlich hat das alles mit dem Islam nichts zu tun. 2014 wurden fast 300 Schulmädchen entführt – sogar Michel Obama flehte per Hashtag: #BringBackOurGirls. Erst in diesem Mai gelang es, einige Dutzend von Ihnen zu befreien.
BergeBoko Haram ist aus dem Norden von Kamerun vertrieben worden – mit Unterstützung von Frankreich und Tschad. Nur ganz oben am Tschadsee gibt es noch Sperrgebiete. Diese Route ist vollkommen sicher – erst im Juni haben die Kameruner Behörden zwei touristische Perlen wieder freigegeben: den Markt am Donnerstag von Tourou und die Vulkanfelsen von Rhumsiki. Beide Ziele sind Teil dieser schönen Reise.
Wir beginnen die Tour mit zwei Tagen im Regenwald südlich von Yaoundé, fliegen von dort in den Norden nach Garoua. Vor Tourou und Rhumsiki (s.o.) besuchen wir den Dienstags-Markt in Pouss am Logone, Grenzfluss zum Tschad. Im zweiten Teil der Reise besuchen wir Entwicklungsprojekte in und bei Maroua, dann zwei Tage zu Fuß das Volk der Koma, die in den Alantika-Bergen wie in einer Zeitkapsel leben. Im Bénoué-Park gehen wir auf Safari und erholen uns zum Schluss noch in einer Rinder-Ranch mit eigenem Kratersee bei N‘Gaoundére. Sie können natürlich auch diese Kamerun-Reise noch am Atlantik verlängern – oder zwei Tage früher anreisen und mit einer Berlinerin und mir direkt nach Maroua fliegen: wir schauen dort gemeinsam, wo wir uns am besten mit einem Hilfsprojekt einbringen können.

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NEU, wieder da: Algerische Sahara mit Verlängerung in Ghardaia

TadratSeit 2012 ist die Tadrart-Region südöstlich von Djanet wieder offen, aber es soll ganz sicher sein. Die Algerische Sahara hat unendlich viel zu bieten – und das Reiseziel ist preiswert, im Gegensatz etwa zu Niger oder Tschad. Schon zu Beginn der 90er Jahre wurde zunächst Nord-Algerien von Gewalt überzogen, nachdem ein Wahlsieg der Islamisten nicht anerkannt wurde. Nach 2000 bedeuteten Entführungen in der Sahara das langjährige Aus für Wüstenreisen in Algerien. Nun starten wir wieder durch in die Algerische Sahara, nach einer langen Zwangspause.

Von Algier nach Djanet ist es weiter als von Algier nach Frankfurt. Nach der Ankunft in Algier geht´s weiter mit einem anderen Flieger nach Djanet und sofort zum ersten Zeltcamp in die Wüste. Die ersten drei Tage verbringen wir ganz ohne Motorgeräusch mit Kamelen – wahlweise kann geritten oder gegangen werden. Wir fahren dann mit Geländewagen in das Tadrart, südöstlich von Djanet, sehen im Tal (Oued) In Djaren die ersten Felsgravuren. Die Landschaften sind grandios: mit einem riesigen, natürlichem Felsbogen, Sandsteinfelsen und hohen Dünen in den Farben von Cremegelb bis Orange oder Kaffeebraun. Sie können statt am Mittwoch schon am Sonntag fliegen und  die pastellfarbene Stadtoase Ghardaia besuchen: eine Pentapolis bestehend aus fünf Oasen, umgeben von Dattelpalmen in der Felswüste. Wahlweise auch als Verlängerung, inklusive einem Besuch der herrlichen Stadt Algier und der Ruinenstadt Tipaza, die schon der algerische Schriftsteller Albert Camus in seinem Buch „Hochzeit des Lichts“ verewigt hat.
Die Reisebeschreibung ist noch nicht ganz fertig, auch die Preise können sich noch etwas ändern. Bis Mitte Juli ist alles „wasserdicht“.

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Nur einmal im Jahr, Januar 18: Voodoo-Fest im Süden von Togo und Benin

Diese Reise ist spannend, kostet nur 1.590 € (bei 3 Teiln.: 150 € p.P. mehr) und lässt sich noch wunderbar erweitern. Aktuell gibt es aber nur zwei TeilnehmerInnen. Merkwürdig!
Denn diese Tour (ent-) führt Sie zu den Zentren des Voodoo: Sie besuchen schon am zweiten Tag am Togosee eine alte Priesterin, heilige Schreine, erleben eine Zeremonie im Tempel und als Höhepunkt am 10. Januar in Ouidah das jährlich Voodoo-Festival – mit BesucherInnen aus den Nachbarländern, auch aus der Karibik und den USA.
Ein Voodoo Priester versucht Kontakt mit den Göttern und Geistern aufzunehmen, den er durch Gebete und große Rituale herstellt. Außerdem muss er die Götter und Geister positiv stimmen. Der Kontakt zu den Göttern oder Geistern beginnt in einem Trance-Zustand, gleichzeitig werden dort die Opfer ausgewählt, die man für den Auftrag braucht.
Auf dem Programm steht auch ein Besuch der alten Hauptstadt von Dahomey (der alte Name von Benin), einst mit Amazonen-Kriegerinnen und dem alten Königspalast (UNESCO-Weltkulturerbe) und das Pfahldorf Ganvié bei Cotonou. Von Lomé/Togo geht´s wieder zurück. Die Entfernungen sind nicht groß. Diese Reise lässt sich am Sandstrand unter Togos Palmen ab einem Tag verlängern, drei Tage im nahen Kpalimé in herrlicher Natur, oder auch in Ghana.

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