Newsletter 3 / 2017, Herbst


Copyright und verantwortlich für den Inhalt: Werner Gartung

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Inhalt

Mal nicht Afrika, aber tierisch viel erlebt: neues Buch von W. Gartung, Vorbestellung
 
Tschad: Wüsten-Traumland Ennedi mit Ounianga-See, November und Februar
 
Mali: Mit dem Boot auf dem Niger-Fluss, Mopti, Djenné, Dogonland
 
Kamerun: wieder offen - faszinierender Norden mit den Alantika-Bergen
 
Eritrea: wieder im Aufwind, gute Kombination mit Nubien, ab 16.11., 8. oder 28.12.
 
Madagaskar: ab dem 5.11., dann wieder ab April – wunderschön, deutsche Tourleitung
 
Togo und Benin: Voodoo-Reise ab dem 6. Januar - nur noch drei freie Plätze
 
Äthiopien: Danakil-Wüste mit dem Vulkan Erta Ale – flexible Daten, günstig wie nie
 
Kongo, RCA, Kamerun: Super-Regenwaldreise im August 2018 mit Werner Gartung
 
Wilderei, Elfenbein: härtere Zeiten für Wilderer und Händler, Studie vom WWF, Vorzeige-Nationalpark Zakouma, Tschad
 

Mal nicht Afrika, aber tierisch viel erlebt: neues Buch von W. Gartung, Vorbestellung

2014 fanden wir Bobby mitten in Sardinien – ausgesetzt, abgemagert. Seitdem ist er unser ständiger Begleiter, und wir unternehmen viel zusammen – auch lange Radtouren, er hinten im Buggy. Es gibt rund 10 Millionen Hunde in Deutschland, aber wohl kein anderes Buch mit (Reise-) Reportagen aus der Welt des Hundebesitzers. Denn man reist ja anders. Und wenn der Vierbeiner noch so ein knuffiger Sympathieträger ist wie Bobby, kommt man immer mit neuen Menschen in Kontakt. Wir waren unter anderem in Südfrankreich, in Südtirol, mehrfach auf Korsika, mit dem Rad am Neckar und in der Pfalz.
Auch wenn Sie keinen Hund haben, aber Tiere mögen: viele Reisen regen zur Nachahmung an. Und wenn Sie mit dem Hund unterwegs sind, umso besser: hinten in jedem Reisekapitel finden sich Tipps, wo wir mit Bobby gut übernachtet und gegessen haben.
Das Buch hat über 350 Seiten und einen doppelseitig bedruckten farbigen Umschlag mit Seitenklappen, inkl. einer Karte. Es erscheint im November und kostet 17 €. Sie können das Buch zum Subskriptionspreis bis zum 30.09. für nur 12 € inkl. Versand hier unten bestellen. Und die ersten 93 Seiten Lesevergnügen gibt´s schon umsonst…

Informationen mit Links zur Leseprobe und Vorbestellung
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Tschad: Wüsten-Traumland Ennedi mit Ounianga-See, November und Februar

Dank der stabilen Regierung unter Idriss Déby (seit 1991) gibt es im Tschad keinen Platz für Al Khaida & Co. (so wie nun in Libyen nach dem Sturz von Gaddafi). Durch Einnahmen aus dem Erdölgeschäft hat Déby weiter in die Sicherheit investiert. Das kommt sogar dem Naturschutz zugute: im Zakouma-Nationalpark (Vorprogramm) gibt es seit 2011 keine Wilderer mehr: eine seltene Erfolgsgeschichte in Afrika – mehr dazu auch im letzten Beitrag dieses Newsletters.

Diese Reise ist eine Eigenveranstaltung – und nicht eine Zubuchertour, wie andere auf dem Markt. Sie führt in einen der letzten "weißen Flecken" der Sahara und damit der Welt: in das bizarr verwitterte Ennedi-Bergland. Auf dem Weg dorthin fahren wir auf einem Teil der uralten Mekka-Pilgerroute nach Abéché. Die Vielfalt der Erosion von rötlichen Sandsteinfelsen ist beeindruckend; meisterhafte Felsbilder künden von einer grünen Sahara. Nach dem Ennedi durchqueren wir die gewaltige "Sandschüssel" der Mourdi-Depression mit Sicheldünen, passieren kleine Salzoasen und gelangen zu den Ounianga-Seen (UNESCO-Weltnaturerbe). Dünen, Palmen und Kalkfelsen spiegeln sich hier im dunkelblauen Wasser.
Diese Reise im November (12. – 29.) und Februar (11. – 28.) ist zu beiden Terminen bereits gesichert, mit je 4-5 TeilnehmerInnen. Es sollten aber wenigstens sechs Reisende pro Gruppe sein. Die Flüge (AIR FRANCE) sind zu beiden Terminen noch günstig. Beim November-Terim übernimmt OASE die Visakosten und den EZ-Zuschlag (insgesamt 190 €). Worauf warten Sie also noch?
Diese Reise wird von unserem bewährten Partner Mahaman Yaou aus Niger geleitet; im Februar werde ich wohl wieder dabei sein.

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Mali: Mit dem Boot auf dem Niger-Fluss, Mopti, Djenné, Dogonland

Diese Reise wurde schon im letzten Sommer-Newsletter angekündigt, mit leider geringer Resonanz. Nun also nochmals, denn ich möchte gern im Januar nach Mali… Zwei Nächte und drei Tage verbringen wir in einer großen Pinasse auf dem Niger-Fluss – das Boot wurde von der holländischen Partnerin ausgebaut. , die anderen 7 Tage sind wir in angenehmen Herbergen und Hotels. Wir besuchen den Montagsmarkt in Djenné mit der ebenso riesigen wie kunstvollen Moschee, dem weltgrößten Bauwerk aus Lehm. Und Mopti , das „Venedig Afrikas“. Dann wandern drei Tage lang im Dogonland mit den kunstvollen Dörfern an den Felsklippen .
Rebellen und Terrorgruppen operieren (leider noch immer) im Norden – jenseits unserer Reiseroute. Unsere Agentur-Partnerin Monique lebt mit ihrem malischen Mann Ibrahim seit mehreren Jahren in Ségou am Niger und reist viel. Sie wissen beide, wo es sicher ist und wo nicht. Im gegebenen Fall wird dann die Route geändert.
Nur 4 bis 10 Reisende sind es pro Gruppe, und Sie können noch individuell verlängern – z.B. in Ghana oder Togo/Benin. Ich werde diese Reise vom 11. – 22. Januar begleiten . Wer kommt (endlich) mit? Im März/April ist es dann mit über 45 Grad im Schatten zu warm, dann kommt Regen, es geht also danach erst wieder ab Oktober 2018.

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Kamerun: wieder offen - faszinierender Norden mit den Alantika-Bergen

Rund fünf Jahre galt der Norden von Kamerun als „no go“. Grund waren Attacken der durchgeknallten Terror-Sekte Boko Haram aus Nigeria. Die Terroristen sind aus dem Norden von Kamerun vertrieben worden – mit Unterstützung von Frankreich und Tschad. Nur ganz oben am Tschadsee gibt es noch Sperrgebiete.
Die Reiseroute ist vollkommen sicher. Erst im Juni haben die Kameruner Behörden zwei touristische Perlen wieder freigegeben: den Markt am Donnerstag von Tourou und die Vulkanfelsen von Rhumsiki. Beide Ziele sind Teil dieser schönen Reise.
Wir beginnen die Tour mit zwei Tagen im Regenwald südlich von Yaoundé, fliegen von dort in den Norden nach Garoua. Vor Tourou und Rhumsiki (s.o.) besuchen wir den Dienstags-Markt in Pouss am Logone, Grenzfluss zum Tschad. Im zweiten Teil der Reise besuchen wir zwei Tage zu Fuß das Volk der Koma, die in den Alantika-Bergen wie in einer Zeitkapsel leben. Im Bénoué-Park gehen wir auf Safari und erholen uns zum Schluss noch in einer Rinder-Ranch mit eigenem Kratersee bei N‘Gaoundére.
Sie können natürlich auch diese Kamerun-Reise noch am Atlantik verlängern. Ab dem 11. November bin ich dabei, es gibt 10 Anmeldungen – eine oder zwei sind noch möglich. Ansonsten beginnen die kommenden Reisen am 9.12., 13.01. und 10.03.

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Eritrea: wieder im Aufwind, gute Kombination mit Nubien, ab 16.11., 8. oder 28.12.

Vor einem Jahr musste ich das „vorläufige Aus“ für die Eritrea-Reisen ankündigen, weil sich alles extrem verteuert hat durch die überbewertete Landeswährung, den Nakfa (benannt nach dem Gebirgsort im Norden, wo die damaligen eritreischen Rebellen unter dem Maoisten Isayas Afeworki Kliniken und Schulen in die Berge bauten – leider darf man nicht hin… Afeworki ist noch immer Präsident und betreibt noch immer seine Politik „David gegen Goliath“, quasi gegen den Rest der Welt. Schließlich gelang es seinen Rebellen, die Besetzung des übermächtigen Äthiopien zu beenden.
Nun ist Eritrea wieder im Programm – das wurde möglich durch die neue Partnerin in Asmara und ihre Agentur OASIS TOURS – passt! Sie hat eigene Fahrzeuge und auch ein eigenes Boot – das fängt Preiserhöhungen wieder auf.
Vergessen Sie den abwegigen Vergleich, Eritrea sei das „Nordkorea Afrikas“. Gut (oder nicht gut): die Pressefreiheit ist auch in Eritrea nicht vorhanden, aber es gibt keine agressive Politik. Allen Vorurteilen zum Trotz herrscht überall eine entspannte, freundliche Atmosphäre. Allein die Hauptstadt Asmara ist eine Reise wert - mit Palmen-Alleen, unzähligen Cafés und bestens gepflegten Häusern im klassischen Bauhaus-Stil aus der italienischen Besatzungszeit (1896 - 1941). Eritrea war die italienische „Muster-Kolonie" (neben Süd-Somalia und Libyen) und wurde entsprechend rasch ausgebaut. Wir besuchen den riesigen Vieh- und Kamelmarkt in Keren, erkunden Ruinen der Sabäer und fahren in unzähligen Serpentinen in die alte, einst türkische Stadt Massawa am Roten Meer.
Die drei Termine im November und Januar passen ideal als Verlängerung der schönen Nubienreise 160. Sie müssen dann allerdings zurück nach Kairo und fliegen von dort nach Asmara – aber es lohnt sich. Oder sie hängen in Ägypten ein paar Tage dran. Ab drei TeilnehmerInnen können Sie zum geringen Aufpreis zum individuellen Datum nach Eritrea reisen.

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Madagaskar: ab dem 5.11., dann wieder ab April – wunderschön, deutsche Tourleitung

LemurenDies ist eine bewährte Madagaskar-Reise, geleitet vom Landeskenner Klaus Heimer. Er lebt seit 16 Jahren als freier Fotograf und Journalist auf seiner Trauminsel und ist Autor des Madagaskar-Reiseführers vom Reise Know-How-Verlag. Und es ist eine Reise mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis. In diesem Jahr findet Sie nur noch vom 5. – 24.11. statt, dann erst wieder ab dem 29.04. – über Weihnachten sind die Flüge sehr teuer, und bis April ist es heiß und regenreich.
Die Route führt zunächst in die Vulkanlandschaft bis Ampefy, dann in den Osten der viertgrößten Insel der Welt und über den Pangalanes-Kanal, Tamatave, Foulpointe und Soanierana-Ivongo per Fähre zur einstigen Pirateninsel Sainte Marie. Von dort geht es mit Air Madagascar zurück in die Hauptstadt und direkt weiter bis Fianarantsoa, und mit dem „Zug des Lebens“, auch Dschungel-Express genannt, bis Manakara an der Südostküste.
Enthalten ist der Besuch von zwei Nationalparks und mehreren kleinen Reservaten. Viele Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung und den Lemuren, ein landeskundiger Reiseleiter und Fotomotive nonstop – hier stimmt alles. Selbstverständlich werden unterwegs auch lukullische Highlights geboten.

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Togo und Benin: Voodoo-Reise ab dem 6. Januar - nur noch drei freie Plätze

Diese Reise ist spannend, kostet nur 1.590 € (bei 3 Teiln.: 150 € p.P. mehr) und lässt sich noch wunderbar erweitern. Aktuell gibt es aber nur zwei TeilnehmerInnen. Merkwürdig!
Denn diese Tour (ent-) führt Sie zu den Zentren des Voodoo: Sie besuchen schon am zweiten Tag am Togosee eine alte Priesterin, heilige Schreine, erleben eine Zeremonie im Tempel und als Höhepunkt am 10. Januar in Ouidah das jährlich Voodoo-Festival – mit BesucherInnen aus den Nachbarländern, auch aus der Karibik und den USA.
Ein Voodoo Priester versucht Kontakt mit den Göttern und Geistern aufzunehmen, den er durch Gebete und große Rituale herstellt. Außerdem muss er die Götter und Geister positiv stimmen. Der Kontakt zu den Göttern oder Geistern beginnt in einem Trance-Zustand, gleichzeitig werden dort die Opfer ausgewählt, die man für den Auftrag braucht.
Auf dem Programm steht auch ein Besuch der alten Hauptstadt von Dahomey (der alte Name von Benin), einst mit Amazonen-Kriegerinnen und dem alten Königspalast (UNESCO-Weltkulturerbe) und das Pfahldorf Ganvié bei Cotonou. Von Lomé/Togo geht´s wieder zurück. Die Entfernungen sind nicht groß. Diese Reise lässt sich am Sandstrand unter Togos Palmen ab einem Tag verlängern, drei Tage im nahen Kpalimé in herrlicher Natur, oder auch in Ghana.
Sie sollten sich rasch entscheiden: aktuell haben wir 7 Anmeldungen, es gibt noch 3 freie Plätze.

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Faszination Danakil-Wüste mit dem Vulkan Erta Ale – flexible Daten, günstig wie nie

Salzsee-AsaleDurch neue Straßen, zum Teil asphaltiert, ist die einst so schwer zugängliche Danakil vom Hochland aus nun bequem in zwei Tagen zu erreichen. Deshalb wird die Tour kürzer und wir schließen einen Teil des Hochlands mit alten Städten, Felskirchen mit ein: dies ist eine Reise mit hervorragendem Preis- Leistungsverhältnis. Da es auch nur bei zwei TeilnehmerInnen zwei Fahrzeuge gibt - die sonst leer von Addis nach Mekele und zurück reisen - fahren wir nach der Danakil nach Lalibela mit seinen Felskirchen, dann in die alte Kaiserstadt Gondar am Tanasee, in das wild zerklüftete Semien-Bergland und nach Bahar Dar mit den Nilfällen: eine kompakte Reise von 13 Tagen, die auch noch verlängert werden kann (z.B. zwei Tage Axum oder zur alten Stadt Harar im Osten).
Sie können aber auch nur die sechstägige Danakiltour allein buchen. Im Verhältnis ist sie dann aber teurer.
Die Reise kostet bei nur 3 oder 4 TeilnehmerInnen lediglich 100 € mehr pro Person und ist auch zu Ihrem individuellen Wunschdatum zu zweit noch zu einem vernünftigen Preis machbar (+ 500 € p.P., denn es gibt auch dann einen zweiten Wagen).

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Super-Regenwaldreise Kongo, RCA, Kamerun: im August 2018 mit Werner Gartung

ElefantenNach längerer Vorbereitung: hier die ultimative Tropenwaldreise mit je zwei Reservaten und Nationalparks, dort jeweils mit Besuchen habituierter Gorillas! Wir beginnen in der Hauptstadt von Kongo-Brazzaville und besuchen zunächst das Reservat von Léfini – nur hier (und in Gabun) ist es gelungen, Gorillas erfolgreich auszuwildern. Fahrt nach Ouessou im hohen Norden des Kongo – von dort mit dem Boot zu den Nationalparks Nouabalé-Ndoki (der 2016 wegen Arbeiten geschlossen war) und Dzanga Sangha – zusammen mit Lobeke in Kamerun bilden sie den einzigen tri-nationalen Tropenwaldpark weltweit. Neben Gorillas sehen Sie hier auch mit Sicherheit Waldelefanten, Sitatungas, häufig Bongo und Büffel. Von Bomassa in Dzanga Sangha können Sie im Charterflieger nach Bangui und von dort direkt nach Europa fliegen. Oder Sie fahren (Basisreise) noch drei Tage durch Kamerun, dort zum isolierten Dja-Reservat – UNESCO-Weltkulturerbe wie auch Dzanga Sangha.
Ein kleines Superlativ soll dann doch bemüht werden: das ist die beste, flexibelste (durch die Möglichkeit des Charterfluges) und im Verhältnis zum Gebotenen preiswerteste Tropenwaldreise auf dem Markt.
Im kommenden Sommer bin ich selbst dabei – zusammen mit meinem Partner Dabala aus Kamerun. Termin: 22.07. – 04.08. Es herrscht dann die kleine Trockenzeit, und hierzulande, zumindest am Bodensee oder Rhein, wird es im August an manchen Tagen schwüler sein als im angenehmen Regenwald… A bientôt also auf dieser spannenden Reise!

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Wilderei, Elfenbein: härtere Zeiten für Wilderer und Händler, Studie vom WWF – Vorzeige-Nationalpark Zakouma, Tschad

Noch immer werden über 20.000 Elefanten in Afrika wegen ihres Elfenbeins getötet, aber die Zahl ging und geht weiter zurück. Das hat zwei Gründe, positiv und negativ: Die Anti-Wildererprogramme sind umfassender und besser geworden. Negativ: es gibt in vielen Nationalparks kaum noch Elefanten mit großen Stoßzähnen. Durch die geringeren Mengen ist der Preis für illegal gehandeltes Elfenbein gestiegen, denn noch immer ist es ebenso skrupellosen wie bescheuerten Konsumenten vor allem in China egal, ob Elefanten ganz ausgerottet werden oder nicht. Umweltschützer des WWF haben in Zentralafrika den Markt recherchiert und eine Studie veröffentlicht.
Ausgerechnet das langjährige Kriegsland Tschad hat im Zakouma-Nationalpark die größten Erfolge vorzuweisen. Das funktioniert (dann auch woanders) aber nur mit drastischen Maßnahmen: Ranger sind bestens ausgerüstet, haben eine paramilitärische Ausbildung hinter sich und Wilderer werden „on the spot“ erschossen. Elefanten jeder Herde bekamen Halsbänder mit Satelliten-Empfängern . Der Erfolg: es gibt keine Wilderei mehr und jedes Jahr im Schnitt 25 neu geborene Kälber. Das ist viel bei der geringen Zahl, der Tragzeit von 22 Monaten und der Traumatisierung vieler Elefanten. In Kürze soll mit der Wiederansiedlung von Schwarzmaulnashörnern begonnen werden – das letzte wurde 1972 hier erlegt. Dann ist Zakouma der nächste an Europa gelegene Park mit den „Big Five.“

Zur Reisebeschreibung Zakouma/Tschad
WWF-Pressemitteilung vom 7.9.17 mit Link zur Studie
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D -69151 Neckargemünd
Telefon: 0176 11835311
e-Mail: service@oasereisen.de

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