Tour 411 - Reiseverlauf

Hochland von Äthiopien, Danakilwüste mit dem Vulkan Erta Ale

Kulturelle und geographische Abenteuer

Durch neue Straßen, zum Teil asphaltiert, ist die einst so schwer zugängliche Danakil vom Hochland aus nun bequem in zwei Tagen zu erreichen. Deshalb wird die Tour kürzer und wir schließen einen Teil des Hochlands mit alten Städten, Felskirchen mit ein: dies ist eine Reise mit hervorragendem Preis- Leistungsverhältnis. Da es auch nur bei zwei TeilnehmerInnen zwei Fahrzeuge gibt - die leer von Addis nach Mekele  und zurück reisen -  fahren wir nach der Danakil nach Lalibela mit seinen Felskirchen, dann in die alte Kaiserstadt Gondar am Tanasee, in das wild zerklüftete Semien-Bergland und nach Bahar Dar mit den Nilfällen: eine kompakte Reise von 13 Tagen, die auch noch verlängert werden kann (z.B. zwei Tage Axum oder zur alten Stadt Harar im Osten).
Sie können aber auch nur die sechstägige Danakiltour allein buchen. Im Verhältnis ist sie dann aber teurer.

Die Danakilwüste ist ein ausgetrockneter „Ableger" des Roten Meeres und liegt bis zu 153 m unter dem Meeresspiegel. Das kontinental-afrikanische Rift Valley trifft auf den Grabenbruch, der das Rote Meer bildete. Die „Danakil Alps" wurden durch Plattentektonik bis aus 2.218 m emporgehoben und trennen (zu Eritrea gehörend) die Danakil-Senke vom Roten Meer. Die Riftbildung ist hier und in Djibouti noch lange nicht beendet.

Erta Ale

Die lebensfeindliche Vulkanlandschaft birgt Attraktionen, die nur hier zu finden sind: Salzseen, riesige, farbige Schwefel-Ablagerungen und vor allem den Vulkan Erta Ale. Neben Vulkanen auf Hawaii (Mauna Loa, Kilauea) und dem Ost-Kongo (Nyiragongo) gehört er zu den drei Vulkanen weltweit mit ständig kochendem Lavasee, der aber nur hier am Erta Ale einsehbar ist. Genauer, er war es bis November 2010 - dann stieg der Druck und der „Kochtopf" lief über, es bildete sich ein neuer Aschekegel in der Caldera. Mit direktem Zugang zum Magmastrom wird er seit etwa 100 Jahren ständig am „Kochen“ gehalten.

Wir begegnen vor Ahmed Eyla oft Kamelkarawanen, die das "weiße Gold" des Salzes in Barren hinauf in das äthiopische Hochland befördern und den unumstrittenen Herren dieser Gegend, den schlanken, nomadischen Afar. Nur sie konnten und können hier (über-) leben. Neue, von den Chinesen gebaute Straßen (wie nun vom Süden aus zum Lake Afdera mit seinen riesigen Salzvorkommen) werden jedoch den Salzkarawanen bald ein Ende bereiten. Auch deshalb ist es ratsam, diese Reise bald anzutreten…

Georgskirche
In ihrer Grube: das Dach der Georgskirche, Lalibela
Gelada
Ungefährlich: Gelada-Affe im Semien-Gebirge © Greg du Toit

Politik und Sicherheit
Äthiopien genießt seit einigen Jahren einen wirtschaftlichen Aufschwung, der sich in der Metropole Addis Abeba durch einen beispiellosen Bau-Boom zeigt: viele reiche Äthiopier sind in ihr Land zurückgekehrt und investieren, haben wieder Vertrauen zur Politik. Die Sicherheit im Land ist zu jeder Zeit gewährleistet; Überfälle und Gewaltverbrechen sind in Äthiopien so gut wie unbekannt, die Menschen freundlich und hilfsbereit. In der Danakil reisen wir mit meist zwei (vorgeschriebenen) Polizisten und einem lokalen Guide, auf den Erte Ale und zum Dallol-Salzsee mit zusätzlich zwei Soldaten. Das ist alles im Preis eingeschlossen.

Reiseverlauf

1 .- 2. Tag: Flug, Addis Ababa *
KircheFlug mit Ethiopian Airlines ab Frankfurt, aktuell um 22:05 Uhr, Ankunft am nächsten Morgen um 6 Uhr. Transfers ins Hotel zum Ausruhen.
Die heutige Millionenstadt auf 2.400 m Höhe wuchs ungeplant in Eukalyptuswälder hinein und wird von verstreut liegenden Stadtteilen geprägt. Seit einigen Jahren wird Addis mit großem Tempo modernisiert. Dennoch ziehen noch immer Esel und Pferde durch die Straßen, Frauen kommen schwer beladen mit Feuerholz vom Entoto-Berg.
Stadtrundfahrt ab dem späten Vormittag: Sie besuchen zunächst das Nationalmuseum, wo unter anderem das Skelett von „Lucy“ ausgestellt ist.  Der „Hausberg“ Mt. Entoto, 3.200 m, war einst der Lagerplatz von Kaiser Menelik I; oben steht die farbenfreudige Maryam-Kirche (s. Bild).  Sie besuchen u.a. auch die Trinity Church, den Sitz der OAU (Organ. für Afrik. Einheit).
Abends lädt unser Partner Sie in ein "Cultural Restaurant" ein, wo Sie Musik und Tänze diverse Volksgruppen erleben und das Nationalgericht Injera verkosten können - gesäuertes Fladenbrot mit unzähligen, auch vielen vegetarischen, Beilagen.
Übernachtung im modernen und komfortablen 4* Heyday Hotel.

* Sie können auch einen Tag später fliegen, dadurch entfällt der Tag in Addis (Minus 70 € p.P.): Sie bleiben am Flughafen, fliegen um 7 Uhr weiter nach Mekelle (Änderungen vorbehalten).

3. Tag: Addis – Mekelle (Flug) – Ahmed Eyla (ca. 250 km)
Unser Hotel ist nahe am Bole-Airport…Flug nach Mekelle um 07:00, Ankunft um 08:15 Uhr (Flugänderungen sind wie immer vorbehalten  und möglich). Mekelle ist die Hauptstadt der Provinz Tigray (jetzt Region 1). Viele Regierungsmitglieder kommen von hier.
Kurze Stadtrundfahrt – auf dem Markt sieht man das Steinsalz der Danakil. Dann verlassen wir bald das kühle Hochland – auf Serpentinen über eine neue Straße. Heiße Luft steigt aus dem Tiefland auf, wir kommen nach Bereale  und besuchen einen Salzmarkt, sehen hier bereits große Karawanen, die hinauf ins Hochland ziehen. In Ahmed Eyla, am Salzsee von Dalol,  befinden wir uns bereits rund 60 m unter dem Meeresspiegel.
Camp am Rand des Ortes, in dem es meist sogar ein kühles Bier gibt… unser mitreisender Koch zeigt zum ersten Mal seine Künste.

4. Tag: Ahmed Eyla – Erta Ale (ca. 80 km Fahrt)
Weiterfahrt von in Richtung des flachen Vulkans Erta Ale, aus dem schwacher Rauch dringt. Die letzten 13 km Piste sind sehr schlecht; im Schritt-Tempo holpern wir über Lavabrocken; die schwarze Landschaft ähnelt einer Kulisse für die Verfilmung von Dantes Inferno.

Die Lastkamele warten hier schon; wir nehmen nur sehr leichtes Gepäck mit und lassen den Rest im Fahrzeug. Der Schildvulkan Erta Ale erhebt sich nur auf 613 ü.M. erhebt. Die Last-kamele tragen Ausrüstung und Lebensmittel. Wir gehen vorbei an Lava, die wulstig erstarrt ist und zum Teil auch Zopfmuster bildete. Der Pfad ist gut zu begehen, und führt nicht steil bergan. Nach ca. 3 Stunden führt der Pfad steiler bergan, wir erreichen dann den Kraterrand der äußeren Caldera. Eine kurze, einfache Kletterei führt uns ins Innere der Caldera und über brüchig aufgetürmte Lava nach einer Viertelstunde an das „Höllenloch". Nebenan befindet sich der erloschene Nordkrater, umgeben von dampfenden Schwefelquellen: Willkommen am Eingang zur Hölle. Das ist ein Abend und eine Nacht, die man nie mehr vergisst. Camp an der äußeren Caldersa; die Felsen hinter dem Kraterrand sind rot vom Feuerschein erleuchtet.

Erta Ale
© Joel Santos

5. Tag: Erta Ale – Ahmed Eyla (ca. 80 km Fahrt)
Wir können am frühen Morgen nochmals den „Feuertopf“ besuchen; Abstieg von ca. drei Stunden. Rückfahrt nach Ahmed Eyla am Salzsee. Auf dem Weg dorthin besuchen wir ein Dorf der hier lebenden Afar-Nomaden. Sie waren einst extrem feindlich – Frauen wurden gern die Genitalien getöteter Feinde überreicht. Eine erste große Expedition 1879 unter dem Italiener Bianchini kam nie mehr zurück… Camp wieder im Salzort Ahmed Eyla, der auch Hamdela genannt wird.

6. Tag: Ahmed Eyla – Dallol – Lake Asale - Mekelle (ca. 300 km)
Salzsee AsaleMorgens besuchen wir das 24 km entfernte Dallol. Hydro-thermische Quellen haben dort einen „Malkasten" in weiß (Salz), gelb und Orange (Schwefel) entstehen lassen; einzelne Formationen sind bis zu 5 m hoch und wirken wie Werke eines gestörten Künstlers. Rückkehr nach Ahmed Eyla und zum nahen Salzsee Asale. Es gibt keine Landschaft mehr, sondern 360 Grad absoluter, bald schneeweißer Leere. Die Salzablagerungen haben hier, etwa 100 m unter dem Meeresspiegel, eine Mächtigkeit von über 1.000 m. An wechselnden Stellen werden von oft jungen Arbeitern mit langen Stangen Salzschollen herausgelöst und in rechteckige Barren ("Amole") zerlegt - exakt in rechteckige Platten von Laptop-Größe. Ein Arbeiter kann auf 200 solcher Platten pro Tag kommen und erhält dafür je einen Birr. Ein Euro entsprecht rund 24 Birr…
Kamele werden hier mit dem Salz beladen und die Karawanen beginnen ihren beschwerlichen Weg hinauf auf das Hochland (über 2.000 ü.M.).
Wir haben es in den klimatisierten Toyota-Geländewagen viel einfacher. In Berale können wir ein kühles Getränk genießen und erreichen am späten Nachmittag wieder Mekelle. Bar und Restaurant des modernen Planet International Hotel warten schon auf uns, dann das Bett…

7. Tag: Mekelle - Lalibela (ca. 300 km)

Kurzreise: Rückflug nach Addis Abeba, aktuell 08:55 – 10:10 Uhr, Rückflug nach Frankfurt um 23:10 Uhr oder individuelle Verlängerung.

Wir überqueren einen Pass (3.075 m) und fahren bis zum Ort Maychew (ca. 100 km) an beeindruckenden Bergen vorbei; vor Mayhew erhebt sich das Bora-Massiv auf bis über 3.900 m. Zwischen Maychew und Korem erstreckt sich blau leuchtend zur Rechten der große Lake Ashenge.  Abendessen  und Übernachtung im neuen Panoramic View Hotel im traditionellen Stil, hoch über Laibela, mit grandiosem Blick.

8. Tag: Lalibela
KircheDie Stadt hat sich teilweise über die Hänge hinweg ausgedehnt und besteht im alten Kern noch aus zweistöckigen Tukuls (Rundhütten), einer altertümlichen Bauweise des Hochlandes. 10 der 11 Kirchen sind unter dem letzten mächtigen Zagwe-König Lalibela (1181-1221) entstanden. Der Legende nach erhielt er einen göttlichen Auftrag und wollte die Hauptstadt seines Reiches in ein neues Jerusalem verwandeln. Die Überlieferung berichtet weiter, Lalibela habe das Werk mit Hilfe von Engeln in 23 Jahren fertig gestellt. Handwerker aus Jerusalem und Alexandrien leiteten die gigantische Arbeit, die rund 100 Jahre gedauert haben muss.
Die Felskirchen sind weltweit einzigartig - Bauwerke nicht durch Hinzufügen, sondern durch Wegnehmen und Aussparen. Treppen und Säulen, Türen, Schmuckwerk, Gesims, Regenrinnen, Skulpturen im Innern der dämmrigen Kirchen - alles ist aus einem Stück Fels entstanden. Die größte Kirche ist Bet Medhane Alem, gestützt von 72 Pfeilern. Durch einen Tunnel gelangt man zur Bet Mariam-Kirche. Sie verfügt über fabelhafte Reliefs, die unter anderem Vögel und Tiere zeigen. Sie besuchen auch Bet Danaghel, eine Kapelle, die zu Ehren von Märtyrer-Nonnen gebaut wurde, und die Zwillings-Kirchen Bet Golgotha und Bet Mikael.
Die wohl schönste aller Kirchen südlich hinter einem Hügel und alten Olivenbäumen: Bjet Georgis, die Georgskirche, ist rein monolithisch und besticht mit perfekter Kreuzform.
Nachmittags  steht die südöstliche Kirchengruppe auf dem Programm. Bet Amanuel ist eine der schönsten aus dem Fels gehauenen Kirchen im axumitischen Stil. Bjet Merkorios hat ein wunderbares Gemälde der drei Heiligen, das im 15. Jahrhundert angefertigt wurde. Die beiden Kirchen Bet Abba Libanos und Bet Gabriel-Rafael waren wohl einmal die Behausung der königlichen Familie, bevor sie später zu Kirchen umfunktioniert wurden (s. Bild).
Zweite Übernachtung in Lalibela.

9. – 10. Tag: Lalibela – Gondar (ca. 300 km)
Wir fahren zunächst westlich und erreichen 30 km vor der Abzweigung nach Gondar den historischen Ort Debre Tabor. Der Ort diente im 19. Jh. unter zwei Kaisern als Hauptstadt. Östlich vorbei am Tanasee erreichen wir über den Ort Addis Zemen die alte Kaiserstadt Gondar.
Die Stadt mit dem Palastbezirk (Gemp) gehört ebenso wie Lalibela und Axum zum UNESCO-Weltkulturerbe.
GondarAm nächsten Tag können wir alle Sehenswürdigkeiten in Ruhe bewundern. Die von Mauern mit 12 Toren umgebene Palastanlage wurde von Kaiser Fasiladas (1632 bis 1667) begonnen und bis zur Kaiserin Mentuab (1730 – 1755) fortgeführt. Die Bauweise entspricht schottischen Burgen. Es wurde portugiesischer Einfluss vermutet, aber die Bauweise ist dennoch eigenständig.
Auf einem Hügel versteckt sich die Debre Berhan Salassie-Kirche hinter hohen Mauern. Das Torhaus wird von zwei Türmen flankiert; zwei Erzengel bewachen die schweren Türen. Besonderheit im Innern der reich bemalten Kirche ist die ganz mit Engelsköpfen verzierte Balkendecke. Abendessen und zwei Übernachtungen im schönen äthiopischen Stil renovierten Goha Hotel hoch über der Stadt, mit Pool.

11. Tag: Gondar – Semien-Gebirge (ca. 120 km)
Die Fahrt nach Norden führt uns durch eine imposante Gebirgslandschaft nach Debark. Der Ort liegt am Westrand des wilden Semien-Gebirges. Innerhalb des Parks gibt es gleich mehrere Berge, die höher sind als 4.000 Meter. Der höchste davon ist der Ras Dashen, mit 4.543 Metern der vierthöchste Berg Afrikas. Dieses Gebirge besteht aus vulkanischem Material, das im Laufe der Jahrtausende durch Erosion ausgeformt wurde.
Semien BerglandFahrt in das Gebirge zur Simien Lodge, mit großen Tukuls (Rundhütten). Auf 3.300 m gelegen, ist es das am höchsten gelegene Hotel Afrikas. Nur einen Spaziergang entfernt steht man staunend am ersten Steilabfall und blickt wie aus der Vogelschau auf die wild zerklüftete Landschaft mit ihren Tafelbergen und winzigen Dörfern in extremer Isolation.
Wenn Sie Glück haben, so kommt Ihnen eine große Herde Gelada-Affen in geschlossener Formation entgegen - nicht etwa angriffslustig, sondern emsig mit dem Zupfen von Gras beschäftigt. Sie gehören zu den konsequentesten Vegetariern des Tierreichs. Jedes Männchen mit Löwenmähne besitzt einen Harem von mindestens fünf Weibchen. Sie sind ebenso endemisch (nur hier lebend) wie die scheuen Walia-Steinböcke.

Wenn Sie am Trekking heute (Zelt, im Winter kalt) und morgen nicht teilnehmen möchten, können Sie in der (nicht billigen) Lodge übernachten (p.P. 130 € mit Frühstück und Abendessen im DZ, im Einzelzimmer 220 €). Sie können (am n. Tag) auch eine ganze andere Tour hier unternehmen (Guide vor Ort zu zahlen), z.B. zum Kloster Saddique Amba in schwindelerregender Höhe…

Standardtour:  wir gehen von hier aus rund 4 Stunden (mäßige Steigung) zum Sankaber Camp auf 3.250 m. Zeltübernachtung. Es wird hier im Winter unter Null Grad – sie brauchen also einen entsprechend warmen Schlafsack…

11. Tag: Semien – Gondar – Bahar Dar (ca. 230 km)
WasserfälleVon Sankabar bieten sich spektakuläre Blicke – die Felsen brechen hier  über 1.500 m senkrecht ab – förmlich ins Bodenlose. Weit geht der Blick zu anderen Inselbergen, den Ambas. Von hier aus gehen wir, leicht bergab, noch 2,5 Stunden zu den Jinbar-Wasserfälllen, in einer grandiosen Bergwelt.
Hier treffen wir wieder auf unsere Geländewagen und fahren nach Chenek – die Riesen-Lobelien erzeugen Szenerien wie in einem Science Fiction-Film. Hier sehen wir mit Glück die letzten Walia Ibex: Mufflons.
Den Nachmittag fahren wir zurück in die Zivilisation – durch Gondar und weiter nach Bahar Dar am Südende des Tana-Sees. Abendessen und Übernachtung im modernen Rahnile Hotel.

12.- 13. Tag: Bahar Dar – Addis Abeba – Rückflug oder Verlängerung
Im Tanasee liegen 37 Inseln; 20 von ihnen mit alten Klöstern, die meisten stammen aus dem 12. bis 14. Jahrhundert. Sie unternehmen eine Bootsfahrt zur Halbinsel von Zeghie. Besuch der reich verzierten Rundkirche Ura Kidane Mehret; die meisten Malereien sind hier neuer (Ende des 19. Jh.). Das Kloster Azwa Mariam beeindruckt mit seinen uralten Fresken und wertvollen Malereien, die zum größten Teil aus dem 14. Jahrhundert stammen. Auf den Klosterinseln begegnet Ihnen eine artenreiche Pflanzenwelt. Die Kirchenwälder werden zum großen Teil als heilig angesehen und blieben von Rodung weitestgehend verschont.
Am frühen Nachmittag geht es zu den Wasserfällen des Blauen Nil (Abay), der in den Tanasee mündet und in Khartoum/Sudan in den Weißen Nil fließt. Die Fälle stürzen über eine 45 m hohe Klippe. Da der Nil hier zur Stromgewinnung benutzt wird, bleibt für die Fälle nur wenig Wasser übrig. Der Weg dorthin ist allerdings sehr interessant und bietet schöne Eindrücke. Sie passieren auf der ca. 1,5 stündigen Wanderung auch Äthiopiens älteste Steinbrücke aus dem Jahre 1626.
Rückfahrt nach Bahar Dar und direkt zum Flughafen; Abflug um 18:20 Uhr; einstündiger Flug nach Addis Abeba. Weiterflug nach Frankfurt um 23:10, Ankunft am nächsten Morgen um 05:10 Uhr (Flugzeitenänderungen wie immer vorbehalten).

Sie können auch noch eine Nacht in Bahar Dar verbringen, am nächsten Morgen nach Addis fliegen (ab 08:40 Uhr) und sich noch den ganzen Tag in Addis umschauen – gern vermitteln wir Ihnen ein Fahrzeug und einen Guide. Die Zusatznacht im Rahnile Hotel kostet p.P. 45 € im DZ, bzw. 70 € im EZ mit Frühstück.

Weitere Verlängerungen: s. oben rechts im Button oder hier.

Leistungen: Alle beschriebenen Fahrten und Eintrittsgelder; englischsprachige Reiseleitung; volle Verpflegung (außer 12. Tag: nur Frühstück); Inlandsflüge Addis-Mekele und Bahar Dar-Addis (nur in Verbindung mit ETHIOPIAN AIRLINES-Langstreckenflug, sonst Aufpreis von ca. 200 €).

Nebenkosten: Flug nach Addis Abeba (ab ca. 600 €); Visa (34 €, bei der Einreise 45 €), Getränke, z.B. Mineralwasser außerhalb der Mahlzeiten, Versicherungen, Trinkgelder, persönliche Ausgaben.

Tourdaten
Termine / Preise
22.12.2017 - 03.01.2018: 2690.00€
09.02.2018 - 21.02.2018: 2690.00€

Preis nur Danakilreise (7 Tage): 2.390 € (3-4 TN). bzw. 2.290 € (5-7 TN).

Basispreis: 2.690 €
plus Flüge (ab ca. 700 € mit Eth. Airlines)
EZ-Zuschlag: + 160 €
Bei 3-5 Teiln.: + 100 € p.P.
Als Individualreise zu zweit: 3.190 €
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