Tour 240 - Reiseverlauf

Auf dem Niger-Fluss nach Ségou, Djenné und Dogonland

Mit dem Hausboot unserer holländischen Partnerin

In Westafrika gibt es wohl kein vergleichbares Land, das kulturhistorisch so interessant, landschaftlich einzigartig und gastfreundlich ist wie Mali. Es ist die Wiege afrikanischer Reiche und eines der wenigen afrikanischen Ländern mit einer demokratisch gewählten Regierung. Es ist ein Land von Bauern, Fischern, Nomaden, Heimat der legendären Dogon: ihre kunstvollen Dörfer kleben wie Adlernester an gelben Sandsteinfelsen. Von der Hauptstadt Bamako geht es nach Koulikoro (60 km) und von dort aus mit dem langen Hausboot unserer Partnerin zwei Tage lang auf dem Niger-Fluss nach Ségou – dort erleben wir den farbenprächtigen Montagsmarkt – interessanter und größer als der von Djenné. In Djenné am Niger steht das größte Lehmbauwerk der Welt, die Große Moschee. Über den Binnenhafen Mopti kommen wir ins nahe Land der Dogon. Hier werden wir drei Tage unterwegs sein, auch zu Fuß.

Sicherheit
In Libyen kamen dort lebende malische Tuareg-Aufständische nach der Ermordung des libyschen Revolutionsführers Al-Gaddafi im Oktober 2011 an Waffen. Sie proklamierten die Abspaltung des Staates Azawad von Mali. Der Konflikt wurde durch den Putsch vom März 2012 und spätere Kämpfe zwischen Islamisten und den Tuareg noch verkompliziert. Angesichts der Gebietsgewinne der Islamisten begann Anfang 2013 die Operation Serval, im Verlaufe derer malische und französische Truppen den Großteil des Nordens zurückeroberten. Die UN-Sicherheitskonferenz unterstützt den Friedensprozess mit der Entsendung der MINUSMA.

Es besteht kein Grund, Mali auf dieser Route aus Sicherheitsgründen zu meiden: unsere holländische Partnerin Monique lebt in Ségou seit 2010 mit ihrem malischen Mann Ibrahim in Sicherheit, organisiert von dort aus auch Bootsfahrten (eigenes Boot) und Ausflüge ins faszinierende Land der Dogon – Ibrahim kommt von dort. Alle sind miteinander vernetzt Danke Mobil-Telefonen und wachsam: wenn etwas ‚wäre‘, dann wüssten das schnell alle. Ist es aber nicht.
Auch das eher übervorsichtige AA (Auswärtiges Amt) schätzt die Sicherheitslage dort als gut ein. Das AA weist u.a. darauf hin, dass „eine Gefährdung durch terroristische Gruppen auch in der Hauptstadt Bamako als nicht ausgeschlossen gilt“, aber das ist Europa nun eher noch stärker so. Nach dieser Logik würde man etwas nicht mehr nach Paris oder London reisen…

Sicherheitshinweis AA zu Mali

 

Reiseverlauf

1. Tag (Mittwoch): Flug nach Bamako
Der Reisebeginn war vorher für Donnerstag, damit wir – bei diesem Tourverlauf – den Montagsmarkt von Ségou erleben können, einem der Höhepunkte dieser Reise. Nun ist es Mittwoch, denn die Do-Flüge basierten auf AIR FRANCE. Deren Flüge sind aber aus unerdinflichen Gründen sehr teuer geworden - um die 1.000 € und aufwärts.
Ich empfehle (weil ohne großen Umweg), Füge mit ROYAL AIR MAROC via Casablanca: Frankfurt ab 16:40 Uhr (auch angenehm), ca. 2 h Aufenthalt, Ankunft in Bamako (BKO) um 01:15 am Do; Preis ca. 760 € für den Februar-Termin.
TURKISH fliegt von allen größeren Flughäfen via Istanbul, z.B. ab Frankfurt um 12:05 Uhr, Ankunft in BKO 23:10 Uhr, ab ca. 600 €. ETHIOPIAN (nur ab/an Frankfurt um 21.35 Uhr). Die Ankunft ist um 13:45 Uhr am m- Tag, ca. 720 € für den Februar-Termin. Damit verpassen Sie aber die "City Tour" am Donnerstag und fahren nach dem langen Nachtflug mit den anderen Reisenden direkt nach Koulikoro. So blieben die zwei Verbindungen via Casablanca bzw. Istanbul noch als beste Wahl.
Übernachtung im Hotel Le Baobab, bei TripAdvisor mit ‚sehr gut‘ bewertet, hier ein Zitat: „Ein verstecktes Juwel, war dieses Hotel eine Oase der Ruhe inmitten der geschäftigen Stadt. Mit freundlichem Personal und einem herrlichen Garten, wo sie leckere BBQ am Abend servieren, hatte ich einen großartigen Aufenthalt.“

2. Tag: Bamako – Koulikoro (60 km)
Malis Kapitale Bamako ist meist warm und staubig. Um langsam anzukommen, haben wir uns das ausgedacht: Wir fahren vom Flughafen in den nahen Parc National du Mali. Das ist ein sehr schöner, neuer Freizeitpark mit den wichtigsten Pflanzen- und Baumarten des Landes, mit vielen Plätzen zum Rasten, einem Pavillon du Thé. So gestärkt, sollten Sie auch noch das Nationalmuseum besuchen und auf Wunsch auch den (für Afrika sehr gut geführten) Zoo. Alles ist fußläufig.Wir wollen Bamako nicht verlassen, ohne den ebenso quirligen wie farbenprächtigen Marché Central nicht besucht zu haben (das Kunsthandwerkszentrum, Artisanat, zum Schluss – Sie müssen ja nicht die Messing-Statuen die ganze Zeit mit sich herumtragen)…
Ihr englischsprachiger Guide besorgt Ihnen auch auf Wunsch eine lokale SIM-Telefonkarte und lokale Währung – am besten mit der VISA-Karte über einen der Geldautomaten: ein Euro sind 655 CFA-Francs).
Fahrt nach dem Mittagessen (nicht enthalten) nach Koulikoro. Da der Niger zwischen Bamako und Koulikoro nicht schiffbar ist, wurde Koulikoro zum Endbahnhof der Eisenbahnstrecke Dakar–Bamako–Koulikoro. Hier im Hafen von Koulikoro wurden die Waren aus vom Schiff auf den Zug nach Dakar verladen. Seit 2003 fahren keine Züge mehr – die Weltbank erzwang eine Privatisierung, die scheiterte. Die Lagerhäuser des Office du Niger sind heute meist unbenutzt und im alten Hafenbecken wird Wäsche gewaschen. Der Fluss und der Hafen spielen aber noch immer eine wichtige Rolle für den Personenverkehr und lokalen Gütertransport.
Wir können uns am Nachmittag "in stylee" erholen - am Pool und auf der Terrasse unseres Hotel Nagaleni am breiten Fluss, das ein Schweizer Paar 2011 baute. Ein kleines Juwel mit 12 Zimmern (alle mit eigenen Terrassen zum Fluss!) (F / A).

3. Tag: Beginn der Niger-Flussfahrt
Frühstück "an Bord": am Hafen wartet schon die schlanke, über 16 m lange Pinasse auf uns, Monique hat sie perfekt ausbauen lassen; mit einem Sonnendach aus Bast, bequemen und gepolsterten Sitzen – sogar Schwimmwesten sind außen befestigt. Und es gibt eine Kühlbox, mit Eis gefüllt. Sie können also mitgebrachten Weißwein oder Bier hier unterbringen…Und es gibt ein Plumpsklo hinten im Boot. Wir reisen hier nur mit maximal 8 Gästen, um Platz zu haben.
Herzliche Begrüßung durch die „Crew“: der Bootsführer ist auch Koch und hat einen Helfer. Dann beginnt die entspannende Fahrt auf Afrikas drittlängstem Fluss: nach dem Nil (6.853 km) und mit 4.180 km kaum kürzer als der Kongo (4.700 km). Ungefähr fünf Stunden fahren wir so, Dörfer gleiten an uns vorbei, winkende Menschen, wir begegnen immer wieder Fischern und besuchen ein Dorf. Das ist Reisen in seiner entspanntesten Form.
Am späten Nachmittag wird das Camp aufgebaut (Zelte mit Moskitoschutz, Matten) – am Ufer oder auf einer Sandbank im Fluss. Der Koch beginnt, frischen Fisch zu grillen, zum Beispiel mit Maniok und Paprika (Vegetarier: bitte informieren Sie uns vor der Reise). (F / M / A).

4./5. Tag: auf dem Niger nach Ségou
Von den insgesamt ca. 130 Kilometern auf dem Niger liegen heute und morgen noch etwa 80 vor uns. Das ist alles andere als monoton, es gibt immer etwas zu sehen: auf dem Fluss, an den Ufern. Viele Wasservögel sind hier zu sehen, wir besuchen kleine Dörfer und sind mit dabei, wie unser „Kapitän“ mit Fischern verhandelt. Wir verbringen den zweiten Abend am Niger unter dem gewaltigen Sternenhimmel und nochmals eine Nacht im Zelt.
Am nächsten, dem 4. Tag, sehen wir mit Glück Hippos (Flußpferde) und besuchen etwa 15 km vor Ségou das Töpferdorf Farako. Heute wie vor Jahrhunderten werden hier die Tongefäße auf traditionelle Weise ohne Scheibe mit der Hand (nur von Frauen) getöpfert. in einem großen zentralen Dorffeuer gebrannt und dann an der Luft getrocknet. Auf der anderen Flusseite liegt Ségoukourou, ab dem 17. Jh. Hauptstadt des Bambara-Reiches, mit dem Grab des ersten Königs.
Am Nachmittag erreichen wir die alte Stadt Ségou. Der Ort wird auch als „Stadt der 4444 Balazans“ bezeichnet, Akazien mit fast weißen Stämmen. Die ehemalige Residenzstadt der Bambara-Könige liegt malerisch am Ufer des Niger.
Sehenswert sind auch die Kolonialgebäude, wie z.B. das "Office du Niger". Abendessen und Übernachtung im Hambé-Hotel:  im traditionellen Stil, aus Lehm, mit schönen, einfachen Zimmern und Garten. Hier kann man auch gut Essen (Abendessen hier nicht enthalten). (F / M ).

6. Tag: Ségou – Djenné (340 km)
Auf dem Montagsmarkt von Ségou treffen sich viele Volksgruppen, vor allem Bambara, Peulh und Tuareg. Das Warenangebot ist überwältigend; bunte Stoffe setzen leuchtende Akzente. Der Markt – ebenfalls am Montag – von Djenné vor der Moschee ist „berühmter“, der von Ségou – am Fluss und in der Stadt – aber größer und interessanter: auch schon dadurch, dass viele HändlerInnen und BesucherInnen hier mit dem Boot ankommen – so wie wir…
Wir verlassen Ségou bis 11 Uhr und passieren nach 200 km die Lehmstadt San, im Süden des Niger-Binnendeltas gelegen. Mittagessen. Wie in Ségou und Djenné wird auch hier heute am Montag ein lebhafter Markt abgehalten. In Djenné Übernachtung im Hotel Le Maafir oder im Campement Houber. Leider wurde das Hotel Djenné Djenno (von einem Schweden erbaut, im sudanesischen Lehmbaustil) mangels Gästen geschlossen.(F / M).

7. Tag: Djenné – Mopti  (170 km)
Djenné liegt auf der anderen Seite des Bani, eines Nebenflusses des Niger, und kann nur durch die Fähre erreicht werden. Die Lehm-Moschee ist das weltgrößte Lehmbauwerk und wurde 1907 wieder nach dem alten Vorbild aus dem 14. Jh. aufgebaut. Wir begegnen vor allem an den Markttagen auch Frauen der Peulh mit oft riesigen Ohrringen aus purem Gold - eine traditionelle Geldanlage. In der Altstadt gehen wir durch verwinkelte Gassen, passieren Koranschulen und zweistöckige Wohnhäuser mit dekorativen Fassaden. Mittagessen im Privathaus unseres Guide mit der lokalen Spezialität „Tion Tion“, von seiner Frau lecker zubereitet: Reis mit einer würzigen Sauce und Fisch.
Wir fahren rund 30 km zum „Carrefour“ und dann 140 km nach Mopti.  Das „Venedig Malis“ wurde erst 1893 durch Franzosen auf künstlich aufgeschüttetem Boden gegründet. Die Stadt mit heute über 70.000 Einwohnern ist die Handelsmetropole des Niger-Binnendeltas, vor allem durch Trockenfisch und Vieh, aber auch dem Steinsalz aus Taoudeni. Wir besuchen die Lehm-Moschee und den interessanten Handwerkermarkt. Auch Mopti hat eine eindrucksvolle Moschee.
Von einer Bar genießen wir bei einem Drink den Sonnenuntergang am belebten Hafen. Übernachtung im angenehmen Hotel Doux Rèves (süße Träume), auch im „sudanesischen“ Stil, mit Innenhof, Abendessen unweit des Hotels. Abends packen wir unser Gepäck um: für die dreitägige Wanderung ab morgen brauchen wir nicht viel – vor allem aber einen Rucksack, Hut und Wasserflasche. Das restliche Gepäck bleibt im Fahrzeug, das auch abends im Dogonland mit Nachschub kommt. (F / M).

8. Tag: Mopti – Sanga - Tiréli  (120 km + 14 km Trekking)
Wir verlassen relativ früh, gegen 7 Uhr, den Ort Mopti. Vor Bandiagara unternehmen wir einen Abstecher von der Teerstraße und fahren über eine kurze Piste in das Dorf Songo, wo an einem Initiationsplatz sakrale Felsmalereien zu bewundern sind. Nach rund 70 km in Richtung Osten erreichen wir Bandiagara, das “Tor” zum Dogonland. Hier ist das Haus der Tall aus dem 19. Jh ein gutes Beispiel der eigenwilligen Dogon-Architektur mit sudanesischen Elementen. Wir fahren nordöstlich nach Sangha, genießen das Mittagessen und den weiten Blick von der Hochebene in die tiefer gelegene Trockensavanne, aus der Baobabs (Affenbrotbäume) aufragen. Die Fahrzeuge fahren mit Ausrüstung vor, auch auf Wunsch mit einer Kühlbox mit Bier (von der Gruppe zu organisieren, ebenso wie das Mineralwasser).

Wir sind hier im oberen Drittel der rund 200 km langen „Falaise“, einer teilweise stark erodierten, bis 300 m hohen Sandsteinmauer. Am Fuß dieses Steilabfalls, oft hoch oben in den Felsen, liegen unzählige Dörfer des Volkes der Dogon – aufgereiht wie an einer Perlenschnur. Die Pisten in der Ebene bestehen aus sandigen Wegen, die für Eselskarren gedacht sind. Die freundlichen Dogon sind sehr gute Ackerbauern und vertrinken gern einen Teil der Ernte. Die Dogon haben eine komplizierte Schöpfungs-Mythologie.
In Sangha beginnen wir unsere Wanderung, heute bergab bzw. auf ebenen Wegen. Hier sehen wir schon Fetische an vielen Häusern, s. Bild.  Wir gehen auf schmalen Eselspfaden in der grandiosen Landschaft – zunächst 3 km bergab zum Dorf Banani – oben ist das alte Dorf, unten das neue. Nach 4 km erreichen wir Ireli – das alte Dorf wie Banani unter Sandsteinklippen mit einem schönen Toguna, dem hoch Stroh gedeckten Palaverzentrum der Männer. Die Sandsteinmauer, Falaise, ist hier durchlöchert wir ein Schweizer Käse – oben sind Gebeine Verstorbener und Tontöpfe. Traditionell lebt man hier mit den Ahnen. Noch 3 km nach Amani mit heiligen Krokodilen in einem Teich und nach weiteren 4 Kilometern haben wir Tiréli erreicht. Hier heißen die meisten Saye. Ab 6 TeilnehmerInnen wird heute Nachmittag der berühmte Maskentanz stattfinden, auch auf Stelzen  (wenn weniger als 4 Teiln.: 150 €, geteilt durch die Reisenden).
Unser Koch bereitet etwas Leckeres vor, und wir werden hier freundlich, ja begeistert empfang – es gibt ja seit Jahren kaum noch Tourismus in Mali. Übernachtung auf Dachterrassen von Lehmhäusern (bezogene Schlafmatten und Moskitozelte werden vom Partner gestellt). (F / M / A).

9. Tag: Tiréli - Dourou (Trekking – ca. 12 km)
Wir lassen uns morgens noch Zeit, es gibt viele Kontakte und noch mehr Fotomotive. Nach rund 7 km erreichen wir das Dorf Nombori (s. Bild), auch direkt unter Felsüberhängen gelegen. Hier ist ein kleines Museum mit Masken, Statuen, und Fundstücken der legendären Tellem, der Ureinwohner. Ihre Gebeine liegen zusammen mit Tongefäßen hoch oben in Felsspalten.
Dann 5 km und bergauf, dann sind wir hoch oben in Dorou. Von hier bietet sich wieder ein faszinierender Blick auf die "Falaise", den Abfall des Sandstein-Plateaus, das hier zu einzelnen Pfeilern erodiert ist und auf die weite, sandige Ebene. Verschiedene Nachbardörfer sind durch Täler getrennt, hier werden viel Zwiebeln angebaut und mit Indigo werden Stoffe gefärbt. Hier und in fast allen Dörfern werden auch Masken, Statuen, etc. zum Kauf angeboten. (F / M / A).

10. Tag: Dourou – Aindelou (Trekking – ca. 10 km) – Sevaré (90 km)
Wir nehmen heute nochmals 10 Kilometer unter die Füße – übrigens brauchen Sie keine schweren Wanderstiefel – Trekkingschuhe oder Outdoor-Sandalen reichen. Rund 7 km  - mal an- und wieder absteigend – sind es zum Dorf Begnimatu, dazwischen liegt ebenso spektakulär das Dorf Konsogu. Benimatur besteht aus drei Ortsteilen, jeder mit einer Religion (Animisten, zunehmen in der Minderheit, Christen und Muslime. Das ist ein vorbildliches, tolerantes Nebeneinander der Religionen.
Zum Schluss laufen wir noch 3 km bergauf nach Andelou. Es geht, passend zum Abschluss, durch eine “irre” Fels-Szenerie. Von oben werden wir nochmals mit einem grandiosen Weitblick belohnt, s. Bild.
Wir fahren zurück nach Bandiagara und bis nach Sévaré, die modern Schwesterstadt von Mopti. Übernachtung und Abendessen (nicht enthalten) im sehr angenehmen, modernen Hotel Flandre, mit Terrasse und sogar einem Pool! (F / M).

11. Tag: Mopti – Ségou (390 km)
Zügige Fahrt nach Ségou, sofern es die Schlaglöcher auf diesem Abschnitt der Straße erlauben. Das SOLL aber bald (noch 2017) repariert werden…
Der Nachmittag steht Ihnen ebenso wie Ihr Reiseleiter zur Verfügung. Auf jeden Fall sollten Sie noch Zeit und im Gepäck noch Platz lassen für einen schönen Bogolan-Stoff – hier gibt es mehrere Hersteller. Bogolan sind grob strukturierte und handgewebte Baumwollstreifen, die

etwa 10 bis 15 Zentimeter breit sind und zusammengenäht werden. Traditionell werden die Baumwollstreifen von Männern gewebt. Die Muster werden von Frauen durch wiederholtes Auftragen von Schlamm und Saft aus Blättern und Baumrinde gewonnen wird erzeugt. Der Färbeprozess ist äußerst zeitraubend, was das Produkt zu einem sehr begehrten Artikel macht – bis zur Haute Couture. Bogolan ist zu einem international anerkannten Symbol afrikanischen Stils geworden. Letzter Sonnenuntergang am Niger… Übernachtung wieder im guten Hotel Hambé. (F / M ).

12.-13. Tag: Ségou – Bamako (240 km) - Rückflug
In Bamako gibt´s noch Gelegenheit zum Duschen und Umziehen, vorher auch für einen Besuch des Artisanats (Kunsthandwerkszentrum). Abschiedsbier in einem „Biergarten“. Abflug mit ROYAL AIR MAROC um 02:35 am 13. Tag (Ankunft in Frankfurt um 15:35, mit TURKISH um 01:30 Uhr, Ankunft um 13:55 in Frankfurt oder entsprechend in anderen Flughäfen. ETHIOPIAN fliegt schon um 11 Uhr = Zusatzübernachtung, Flug am 14. Tag.

Leistungen: alle genannten Fahrten mit englischsprachigem Reiseleiter, Mahlzeiten wie angegeben (F =  Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen), alle Eintrittsgelder, Detailkarte Mali.

Nicht enthalten: Flüge (ca. 600 €), Visakosten (50 €), nicht erwähnten Mahlzeiten (Abendessen in Hotels), Getränke, Trinkgelder, Versicherungen.

Weiteres
Tourdaten
Termine / Preise
14.02.2018 - 26.02.2018*: 2290.00€
14.03.2018 - 26.03.2018: 2390.00€
07.11.2018 - 19.11.2018: 2390.00€

* mit Werner Gartung

Basispreis: 2.390 €
+ Flüge (ab ca. 650 €)
EZ-Zuschlag: 250 €
Indiv. Durchführung, oder weniger Teiln. pro Person:
3-4 Teiln.: + 150 €
2 Teiln.: + 500 €
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Werner Gartung
Im Hirtenstück 3
D -69151 Neckargemünd

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