Tour 440 - Reiseverlauf

Nationalparks in Nord-Tansania und Sansibar

iInteressante Verlängerungen (z.B. Kilimanjaro, Sansibar).

t440.jpgDer vorbildliche Naturschutz von Tansania hat großflächige Schutzgebiete bewahrt, in denen Millionen von Tieren ideale Lebensräume finden. Diese Reise führt zu berühmten Nationalparks am Ostafrikanischen Grabenbruch: den Nationalparks am Lake Manyara, der legendären Serengeti, und dem ebenso berühmten Ngorongoro-Krater. Wer will, kann den urwüchsigen, ebenfalls wildreichen Tarangire-Nationalparks mit riesigen Baobabs anschließen - oder auch sonst individuell verlängern.

Sie begegnen einem Großteil der ostafrikanischen Tierwelt: Elefanten, Löwen, verschiedene Gazellen- und Antilopenarten, Gnus, Giraffen, Zebras und Affen sind fast täglich zu beobachten. Geparden, Leoparden und Nashörner zählen zu den Höhepunkten. Faszinierend ist Tansania während der großen Tierwanderungen zwischen Juni-Juli und Dezember bis Februar.

Die Übernachtungen sind in Lodges,  aber auch in komfortablen Buschcamps (Serengeti) mit großen Zelten mit Betten und Toilette/Dusche: so können Sie das vielschichtige Programm am besten auskosten und bezahlen dafür einen weitaus geringen Preis als bei Übernachtungen in Luxus-Lodges.

Wir haben auch diese Reise flexibel aufgebaut: die Basisversion ist mit ordentlichen Hotels und Camps, die "Budget-Option" mit einigen Übernachtungen in geräumigen Zelten mit Camp-Betten. Die Preise mussten durch den hohen Dollar-Kurs und gestiegene Kosten für die Nationalparks Anfang Januar 2017 leider angehoben werden und sinken wieder bei einem günstigeren Kurz vom Dollar zum Euro.
Sie können auch Unterkünfte "Mischen" - bitte fragen Sie uns - auch bei Preisen für 3 oder 4 TeilnehmerInnen.

Auch für diese Tour sind fazinierende Vor- oder Nachprogramme und Kombinationen möglich: bei Flügen mit ETHIOPIAN AIRLINES in Äthiopien ab 2 Tagen vorher oder nachher (z.B. Felskirchen von Lalibela), mit dem Tarangiere-Nationalpark, der Besteigung des Kilimanjaro und/oder Erholung auf der Trauminsel Sansibar. Weitere Kombinationen: z.B. mit Ruanda, s. Tour 450, dann aber umgekehrter Verlauf).

Reiseverlauf

1. - 2. Tag: Flug nach Arusha
ETHIOPIAN AIRLINES: Abflug nach Addis Abeba am Freitag derzeit um 22:05 Uhr.
Ankunft in Addis Abeba um 06.15 Uhr Ortszeit; Weiterflug um 10:20; Ankunft in Arusha (Kilimanjaro Airport, 30 km) um 12:55 Uhr Ortszeit (Nonstopflug).
Der Nachmittag lässt sich in Arusha ganz nach Wunsch verbringen , z.B. mit einem Besuch des ehemaligen deutschen Forts (Baubeginn 1899), den lebendigen Geschäftsstraßen und dem naturkundlichen Museum.
Abendessen und Übernachtung in der Moivaro Lodge auf einer Kaffeefarm 7 km von Arusha, in wunderbarer Natur mit Pool; Blick auf den Mt. Meru, reiche Vogelwelt. Strohgedeckte Cottages mit Terrasse;

Öko- Karama Lodge - 22 Holz-Bungalows in subtropischer Umgebung außerhalb von Arusha, jeder mit großer Terrasse.

Budget-Option: l´Oasis Lodge - strohgedeckte Rund-„Hütten" im Grün, und ein Baumhaus mit Bar und Restaurant: welcome in Africa!

3. Tag: Arusha - Lake Manyara (120 km)
445_hippos.jpgDurch weite Savannen fahren wir nach Westen, zum Boden des Afrikanischen Grabenbruchs - geprägt durch eine lange Kette von Seen. Gute 20 km westlich von Arusha besuchen Sie den Meserani Snake Park (nach Wunsch, Eintritt fakultativ). Der Lake Manyara und das Schutzgebiet (die Hälfte des Sees und das westliche Ufer) ist einer der am meisten unterschätzten Nationalparks des Landes - auch deshalb besuchen wir ihn. Der See liegt zwischen 800 und 1.800 m hoch und wird im Westen vom gigantischen Steilabfall des Grabenbruchs überragt. Baumkletternde Löwen sind die größte, aber nur selten zu sehende Attraktion. Dafür können Sie woanders kaum mehr als hier Hippos aus der Nähe sehen, oft Elefanten, und viele (Wasser-) Vögel - auch Flamingos und Pelikane.

Abendessen und Übernachtung in der schönen Migunga Forest Camp im Akazienwald, geräumige stationäre Zelte und komfortable Chalets, mit rustikaler Terasse und Strohdach; tolle Atmosphäre.. (F/M-Pn/A).

Budget-Option: Übernachtung auf einem guten Campplatz mit Duschen/WC/Bar; Übernachtung im geräumigen Zelt mit Campliegen.

4 .- 5. Tag: Lake Manyara - Serengeti (ca. 100 km mit Pirschfahrten)
Das legendäre Schutzgebiet wurde bei uns schon in den 60er Jahren durch Prof. Bernhard Grzimek bekannt („Serengeti darf nicht sterben"); sein Sohn Bernhard stürzte dort mit einem Kleinflugzeug tödlich ab. Serengeti ist der zweitgrößte Nationalpark des afrikanischen Kontinents und Inbegriff für die endlosen Tiersavannen Afrikas. Sie lernen die verschiedenen Vegetationstypen in dieser "unendlichen Ebene" (das bedeutet das Masai-Wort Serengeti) kennen. Die Tierpopulationen hier zählen mehrere Millionen, die Filme Grzimeks und Walt Disneys haben den Weltruhm dieses Nationalparks weiter gefördert. Ein unglaubliches Spektakel ist die sommerliche Tierwanderung nach der Regenzeit (Migration) mit Millionen von Akteuren, vor allem Gnus und Zebras. Aber auch in den anderen Monaten (Dezember bis Juni) sind hier gute Tierbeobachtungen möglich.

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Tierwanderungen in Tansania und Kenia
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Abendessen und zwei Übernachtungen im Mapito Tented Camp in der nordwestlichen „Achselhöhle" des Serengeti-Parks, gleich außerhalb und auch ideal gelegen in der Zeit der Tiermigration: geräumige, komfortable Safarizelte ohne „Schnickschnack", mit Campbetten, privater Terrasse. (F/-/A).

Budget-Option: Übernachtung auf einem guten Campplatz mit Duschen/WC/Bar; Übernachtung im geräumigen Zelt mit Campliegen.

Plus-Option: Ikoma Tented Camp (PDF) im Akazienwald, geräumige stationäre Zelte und komfortable Chalets, mit rustikaler Terasse und Strohdach; tolle Atmosphäre.

6. Tag: Serengeti - Ngorongoro-Krater (ca. 200 km mit Pirschfahrten)
Ausfahrt aus der Serengeti, unterwegs noch letzte Wildbeobachtungen. In der Ngorongoro Conservation Area werfen wir einen Blick in die Olduvai-Schlucht, ein grandioser Canyon, auch die "Wiege der Menschheit". Diese Schlucht gilt als eine der bedeutendsten prähistorischen Fundstätte, hier fand das Anthropologen-Ehepaar Leakey einen der ältesten Hominiden-Schädel so wie Fußabdrücke dreier Vormenschen.
445_ngorongoro.jpgUnsere Fahrt führt weiter bergauf, durch dichten Regenwald zum Ngorongoro Krater - einer der größten Vulkankrater unserer Erde und das unumstrittene Juwel Tanzanias. Bei gutem Wetter bietet sich ein großartiger Blick in die Kraterschüssel. Dann fahren wir gleich wieder hinunter für eine ausgedehnte Safari im Krater. Es die weltgrößte, nicht mit Wasser gefüllte Caldera.
Abendessen und Übernachtung in der Ngorongoro Wildlife Lodge. Die Lodge liegt am Rand des Kraters auf 2.280 m Höhe und verfügt über 80 komfortable Zimmer, alle mit Blick in den Krater: eine Traumlage (F/M-Pn/A).

Budget-Option:Ngorongoro Rhino Lodge am Kraterrand - kein Luxus, aber ein Kamin in jedem Zimmer, die in flachen Gebäuden nebeneinander liegen.  

7. Tag: Ngorongoro - Arusha (ca. 140 km)
Wir besuchen auf der Rückfahrt ein traditionelles Masai-Dorf. Bekannt sind ihre mit roten Umhängen bekleideten Krieger mit ihrem schönen und bunten aus kleinsten Perlen angefertigtem Schmuck. Bis heute konnten sie an ihren kulturellen Werten und Normen festhalten, den geänderten Lebensformen in den verschiedenen Bereichen trotzen.
Wir erreichen Arusha am frühen Nachmittag. Übernachtung wie bei der Ankunft/2. Tag (F/-/A).

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Zusatztag, optional (andere Erweiterungen sind natürlich auch möglich):

7. Tag: Ngorongoro - Tarangire-Nationalpark (ca. 180 km)
Der Tarangire-Nationalpark südöstlich von Ngorongoro ist etwa 2.600 Quadratkilometer groß. Schon vor Erreichen des Schutzgebietes fallen die riesigen Baobabs auf. Es gibt hier großflächige sanft gewellte Ebenen einschließlich zweier großer Pfannen im Süden, die je nach Jahreszeit zu Sümpfen werden. Benannt ist er nach dem Tarangire-Fluss, der in den Bergen südlich des Parks entspringt. Während der Trockenzeit zwischen Juli und Oktober sind hier große Tierherden zu sehen.
Der Tarangire wird rechts und links von einem bis zu fünf Kilometer breiten Saum von Grasland begrenzt und mündet in die offene Baumsavanne. Hier sind mit Sicherheit Steppenzebras beobachten, oft in großen Verbänden. Hier leben aber auch Elefanten in großen Herden, Löwen, Gnus, Gazellen, Wasserböcke, Kuhantilopen, Warzenschweine und jede Menge Affen - u.a. auch Pavianherden von über 100 Tieren.
In vielen Gegenden des Tarangire Nationalparks wachsen massige Baobabs, kuriose Leberwurstbäume und Kandelaber-Euphorbien.
Abendessen und Übernachtung in der Tarangire Safari Lodge im Nordteil des Parks. Der große Pool ist auch abends zu benutzen - Schwimmen unter dem Sternenhimmel Afrikas ist unvergeßlich. Es ist eine größere Lodge, erhöht gelegen, mit Blick auf den Tarangire-Fluss. 

Preis p.P. 220 € mit voller Verpflegung, Parkgebühr und Pirschfahrten, EZ-Zuschlag 140 €. Zusätzlich Fahrzeugkosten (geteilt durch die Teiln.): 190 € inkl. Fahrer und Benzin. 

8. Tag: Flug nach Sansibar - Stone Town
445_stonetown.jpgFahrt von 30 km zum Kilimanjaro Intern. Airport bei Moshi, südlich des Kilimanjaro. (Auch) hier können Sie noch verlängern - z.B. zum Mt. Meru und/oder auf den Kilimanjaro.
Etwa einstündiger Flug nach Sansibar. Die größte Insel Ostafrikas ist nur etwa 50 km von der Küste entfernt im Indischen Ozean. Viele Sklaven wurden von hier nach Nordamerika verschifft; hier begannen und endeten berühmte Expeditionen ins Innere Afrikas, so wie die von Burton und Speke im 19.Jh.
Gewürze werden noch heute viel angebaut. In den letzten 20 Jahren bescherte der Tourismus der Insel eine zusätzliche Einnahmequelle, wenn auch die Zahl von etwa 30.000 Besuchern im Jahr noch nicht allzu groß ist. Sansibar ist noch immer ein "weißer Fleck" auf der Landkarte des Massentourismus.
Neben den traumhaften Stränden, dem glasklaren Meer und guten weltberühmten Tauchrevieren bietet Sansibar mit der "Stone Town" auch ein kulturelles Highlight: nirgendwo auf der Welt ist die finstere Zeit des Sklavenhandels so gegenwärtig wie hier.
Sie können allein durch die historischen Gassen schlendern, das afrikanisch-arabische Flair genießen oder auch an einer geführten Tour teilnehmen (optional): zum Livingstone-Haus, erbaut 1860 - Anlaufstation vieler Forscher - zur Old Dispensery vielen Läden, zum Museum, etc. Es gibt auch eine „Freddy Mercury-Tour" des hier 1966 geborenen und 1991 gestorbenen Sängers der QUEEN.
Abendessen in einem Restaurant Ihrer Wahl (nicht im Preis enthalten), Übernachtung in einem historischen Haus mitten in der Altstadt, mit Blick von einigen Zimmern und von der Dachterrasse auf den Hafen: Hotel Kiponda.(F).

Budget-Option: Wie Basisversion (Hotel Kiponda)

9. Tag: „Spice Tour" - Jozani Forest - Ostküste (ca. 50 km)
Gewürze aus Sansibar spielen noch immer eine wichtige Rolle - allerdings nicht mehr in dem Maße wie vom frühen 19. bis Mitte des 20. Jhdts.. In dieser Zeit kamen über 75 % der Weltproduktion von Gewürznelken von der kleinen Koralleninsel. Daneben wurden auch Zimt, Pfeffer, Zucker und Zitronengras in großem Stil angebaut und nach Indonesien und Europa exportiert.
Sie unternehmen heute eine interessante, halbtägige „Spice Tour"; vor allem Gewürznelken spielen noch immer eine wichtige Rolle. Sie lernen auf Plantagen u.a. auch Vanille und andere Gewürze im „Naturzustand" kennen - ebenso wie exotische Früchte und ihre Verwendung, u.a. auch für Kosmetik.
Zwischen der Stone Town im Westen und der Ostküste liegt der Jozani Forest, den wir besuchen - hier leben u.a. die seltenen Stummelaffen, Colobus- und andere Affenarten. Weiterfahrt zu Ihrem Strandhotel Breezes Beach Club - direkt an einem weißen Traumstrand an der Ostseite (Halbinsel Michamvi); schöne große Zimmer mit traditioneller Einrichtung. Diverse Aktivitäten, wie Segeln, Tauchen (PADI), zwei Restaurants.

Budget-Option: Das Mbuyuni Beach Village  ist ein kleines Wohlfühl-Hotel beschattet von Kokospalmen. Die Bungalows haben Strohdächer, es gibt einen goßen Pool. Das kleine Hotel liegt an der Ostküste, 50 km von Stone Town. Das luftige Restaurant bietet einen herrlichen Ausblick auf das Meer und den Sonnenaufgang.Das nahe Dorf Jambiani besteht überwiegend aus einfachen Korallenschutt-Häusern mit Strohdächern, hat auch eine Fahrradvermietung und einen Laden. (F).

Weitere Hotels, z.B. im Norden oder an der Westküste auf Anfrage.

445_beach.jpg10. - 12. Tag: Erholung am Strand
Weitere zwei Nächte im Hotel und am Strand. Sie können über uns auch weitere Ausflüge organisieren oder natürlich auch den Aufenthalt verlängern. (Übernachtungen mit engl. Frühstück; Aufpreis mit Abendessen + 20 € p.P.)

13. Tag: Rückflug
Bei Flügen mit ETHIOPIAN AIRLINES haben Sie noch den ganzen Tag zur Verfügung: Flug über Addis Abeba nach Frankfurt:  tgl. Flüge außer Mo und Fr ab ab 04:00 Uhr von Zanzibar Airport Nonstop nach Addis Abeba; von dort nach Frankfurt 10:00 - 16:35 Uhr.
 

Leistungen: Reiseprogramm wie angegeben, alle Nationalpark-Gebühren, Flug Kilimanjaro-Airport - Sansibar am 8. Tag, Übernachtungen mit Frühstück und Abendessen, ab dem 8. Tag (Sansibar) nur mit Frühstück, Transfers, lokale, englischsprachige Reiseleitung, Landkarte.

Nebenkosten: Linienflüge (ETHIOPIAN AIRLINES: ab ca. 700 € inkl. Bahnanreise); Visakosten (50 €); nicht in den Leistungen enthaltene Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder, Versicherungen .

Weiteres
Tourdaten
Termine / Preise

Basispreis: 3.290 €
* Hochsaisonzuschlag 100 €
EZ-Zuschlag: 250 €
2 Teiln: 2.390 € p.P.
inkl. Flug nach Sansibar, plus Langstreckenflüge
Einzelzimmerzuschlag +150 €
Budget-Version:
2 Teiln: 2.390 € p.P.

EZ-Zuschlag: 100 €


Plus-Option mit sehr guten Lodges:
2 Teiln: 3.490 € p.P.
EZ-Zuschlag: 250 €
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