Tour 120 - Tour Verlängerung

Wüsten-Zauberland Tadrart

Sahara mit Geländewagen

Verlängerung Hoggar

Das Hoggar oder Ahaggar ragt bis fast 3.000 m in den Himmel – im Zentrum gebildet aus den stehen gebliebenen Basaltfüllungen erloschener Vulkane. Im südlichen Zentrum dieser Mondlandschaft liegt Tamanrasset, fast 2000 km südlich von Algier. die vor 30 Jahren noch etwa 20.000, heute fast 100.000 Einwohner hat, aber im alten Zentrum noch immer den ursprünglichen Charme entfaltet.

10. Tag: Djanet – Tamanrasset (Flug) – Assekrem (85 km)
HoggarFlug aktuell von Djanet westlich nach Tamanrasset um 01:15 an diesem Sonntag Morgen; Ankunft um kurz nach 2 Uhr Morgens. Leider gibt es nur diese eine Verbindung zwischen den beiden großen Oasen im Süden. Abholung durch unser Partnerbüro und etwas Schlaf im neuen Hotel (April 2018) unseres Partners in Tamanrasset. Als der Wüsten-Eremit Charles de Foucauld 1905 hier anlangte, lebten dort nur einige Tuareg-Familien. Sein Wüstenfort (hier fand er 1916 einen gewaltsamen Tod) ist heute mitten in der Stadt, wir besuchen es.
Mittags verlassen wir „Tam“ und fahren – aktuell (März 2018) noch mit einigen Soldaten - durch eine Mondlandschaft aus stehengebliebenen Vulkanschloten, schwarzer Lava und zerborstenen Bergen. Charles de Foucauld errichtete auf dem Gipfel-Plateau (2.660 m!) eine Einsiedelei aus Vulkansteinen. In einem Brief schrieb er: "Die Aussicht übertrifft in ihrer Schönheit alle Worte und Vorstellungen. Nichts vermag den Zauber dieses Waldes von Felsspitzen und -nadeln, den man zu seinen Füßen hat, zu beschreiben. Welch ein Wunder!"
Etwa 200 m unterhalb des Gipfels ist eine einfache Herberge, „Refuge“. Rustikales Abendessen, Übernachtung (Schlafsack und Kopfkissen, auch Handtuch mitbringen). (F / M / A).

11. Tag: Assekrem – Tamanrasset (90 km)
Sportliche können vor Sonnenaufgang auf den Bergsattel gehen  und von hier aus den Sonnenaufgang erleben: das vulkanische Bergland staffelt sich zu hellblauen Scherenschnitten. Rückfahrt und vor „Tam“ Halt an der Quelle von Afilal, die Generationen von Tuareg-Nomaden und ihren Kamelen Wasser spendete. Wieder zurück in „Tam“, Bummel durch den alten Ortskern mit seinen rötlichen Lehmhäusern, uralten Tamarisken, kleinen Cafés und Händlern, die auch sehr schöne Silberarbeiten der Tuareg aus Niger anbieten.
Erholung im neuen Hotel unseres Partners (F / M / A).

12. Tag: Tamanrasset – Algier
Leider fliegt AIR ALGERIE an diesem Dienstag aktuell wieder in der Nacht nach Algier: 01:25 – 03:55 Uhr. Fahrt mit dem Taxi ins neue, zentrale und modern renovierte City Hotel mit nur 34 Zimmern, in einem prächtigen weißen Haus aus der frz. Kolonialzeit.
AlgierAlgier ist die schönste Stadt Nordafrikas und erstreckt sich hügelwärts wie ein Amphitheater direkt am Mittelmeer. Die „Zuckerseite“ von „Alger la Blanche“, der weißen Stadt, befindet sich am Meer – mit Arkaden und prächtigen Jugendstilhäusern aus der französischen Kolonialzeit, Verwaltungsgebäuden und Moscheen.
Vom beeindruckenden Märtyrer-Denkmal im Nordosten der City (für die rund eine Million Opfer während des Befreiungskrieges 1954 – 1962) bietet sich ein guter Blick. Unterhalb liegt der Botanische Garten (1832 angelegt) mit vielen exotischen Pflanzen. Sie sollten auch das Bardo-Museum besuchen, das sich in einem ehemaligen arabischen Land-Palast befindet. Viele Räume wurden vom französischen Besitzer im 19. Jahrhundert im damaligen Stil eingerichtet. Sie bilden den Rahmen für ein Volks- und Naturkundemuseum. (F).

City Tour, Besichtigungen: ohne Fahrten, Eintritte und Guide. Engl.sprachiger Guide auf Anfrage (ca. 50 € für den halben Tag).

13. Tag (Mittwoch): Algier - Frankfurt
Fahrt mit dem Taxi zum Flughafen (nicht enthalten, 16 km). Abflug mit AIR ALGERIE um 10:15, Ankunft um 13:15 Uhr.

Preis auf Anfrage.

 

Verlängerung Algier – Ghardaia - Tipasa

9. Tag: Algier
Rückkehr aus Djanet am 9. Tag (Samstag, 18:30 Uhr). Übernachtung nicht beim Flughafen, sondern im zentralen und modern renovierten City Hotel mit nur 34 Zimmern, in einem prächtigen weißen Haus aus der frz. Kolonialzeit.
Algier ist die schönste Stadt Nordafrikas und erstreckt sich hügelwärts wie ein Amphitheater direkt am Mittelmeer.
(F).

10. Tag: Algier – Ghardaia
GhardaiaDie „Zuckerseite“ von „Alger la Blanche“, der weißen Stadt, befindet sich am Meer – mit Arkaden und prächtigen Jugendstilhäusern aus der französischen Kolonialzeit, Verwaltungsgebäuden und Moscheen. (mehr s. Verlängerung oben/Hoggar).
City Tour, Besichtigungen: ohne Fahrten, Eintritte und Guide. Engl.sprachiger Guide auf Anfrage (ca. 50 € für den halben Tag).
Aktuell Flug um 18:30 Uhr nach Ghardaia, Ankunft um 20:05 Uhr. Abholung durch unsere Partner-Agentur, Abendessen und Übernachtung in deren traditionellen, kleinen Hotel mitten im Palmenhain von Beni Isguen. Die Zimmer mit Rauputz sind schön mit roten Nomadenteppichen und anderen Dingen der Wüste dekoriert.
(F / A).

11. Tag: Ghardaia
Die Stadt besteht aus fünf einzelnen Oasen ( = Pentapolis) und wurde aufgrund der einzigartigen Architektur in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Die Hauptoase besticht mit gestaffelten, pastellfarbenen Häusern. Beni Isguen ist die Heilige Stadt und ganz von einer Mauer umgeben; auf dem Markt werden laut die Preise ausgerufen und gehandelt. Melika wird neben der Moschee von einem Marabut (Heiligengrab) gekrönt, von dem sich der berühmte Architekt Le Corbusier inspirieren ließ – wie von der ganzen Oase. Die anderen Oasen der Pentapolis, auch mit einem ausgeklügelten Bewässerungssystem, sind Bou Noura und Berriane.
(F / M / A).

12. Tag: Algier - Tipasa – Algier (160 km)
Aktuell Flug nach Algier um 08:15 – 09:45 Uhr.
TipasaFahrt 60 km westlich von Algier nach Tipasa, gelegen an einer schönen, weiten Bucht. Sie wurde auch von Albert Camus (der aus Oran stammte) in seinem Buch „Hochzeit des Lichts“ beschreiben. Die Ruinen der römischen Stadt Tipasa gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt wurde auf drei Hügeln, die das Meer überragen, erbaut – ein wunderschöner Platz. Tipasa wurde schon von den Phöniziern gegründet und im römischen Reich zur Militärkolonie.
Es gibt noch Ruinen von drei Kirchen: Die Große Basilika und die Basilika Alexander auf dem westlichen Hügel und die Basilika von St. Salsa auf dem östlichen Hügel. Weiterhin sind zwei Friedhöfe, die Bäder, das Theater, ein Amphitheater, das riesige königliche Mausoleum  und das Nymphaeum erhalten. Der Verlauf der Stadtmauern ist deutlich zu sehen und am Fuße des östlichen Hügels befinden sich Reste des antiken Hafens. Die Basiliken sind von Friedhöfen umgeben, mit steinernen, mit Mosaiken geschmückte Särge. Die Basilika von St. Salsa bestand aus einem Schiff zwei Achsen, ein Mosaik ist auch hier noch gut sichtbar.
Die Große Basilika diente für Jahrhunderte als Steinbruch, der siebenachsige Bauplan ist aber dennoch zu erkennen. Unter der Gründung der Kirche befinden sich aus dem Fels gehauene Gräber.
Fahrt am Nachmittag über den Badeort Zéralda zurück nach Algier, dritte Übernachtung.
(F).

13. Tag (Mittwoch): Algier – Frankfurt
Fahrt mit dem Taxi zum Flughafen (nicht enthalten, 16 km). Abflug mit AIR ALGERIE um 10:15, Ankunft um 13:15 Uhr.

Preis auf Anfrage.

Tourdaten
Termine / Preise
16.11.2018 - 25.11.2018: 1790.00€
21.12.2018 - 30.12.2018: 1790.00€
01.03.2019 - 10.03.2019: 1790.00€


Basispreis: 1.790 €
EZ/Zelt-Zuschlag: + 90 €
Aufpreis bei 2 Teiln.: 200 € p.P.

Bei Kombi mit Tour 121 (Karawane) oder Tour 122 (Oasen) Minus 500 € p.P.
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