Tour 122 - Tour Verlängerung

Algier und die schönsten Oasen

Genussreise in der nördlichen Sahara

 

Verlängerung Hoggar-Gebirge

Das Hoggar oder Ahaggar ragt bis fast 3.000 m in den Himmel – im Zentrum gebildet aus den stehen gebliebenen Basaltfüllungen erloschener Vulkane. Im südlichen Zentrum dieser Mondlandschaft liegt Tamanrasset, fast 2000 km südlich von Algier. die vor 30 Jahren noch etwa 20.000, heute fast 100.000 Einwohner hat, aber im alten Zentrum noch immer den ursprünglichen Charme entfaltet.

9. Tag: Algier – Tamanrasset (Flug)
Sie fliegen an diesem Morgen nach Algier, individuelle Besichtigung. Um 8 Uhr Flug nach Tamanrasset in die zentrale Sahara, Ankunft um 20:25 Uhr. Abholung und Übernachtung im neuen, kleinen Hotel unseres Partners.
(F / A).

10. Tag: Tamanrasset – Amsel (ca. 60 km)
Die Oase Tamanrasset diente schon vor Eintreffen der ersten Europäer als Karawanenstützpunkt. Um 1885 ließen die Tuareg von schwarzen Sklaven, Haratin, Gärten anlegen. Daraus entstand eine permanente Siedlung, die 1910 bereits 40 gemauerte Häuser zählte. Als der Wüsten-Eremit Charles de Foucauld 1905 hier anlangte, lebten dort nur einige Tuareg-Familien. Sein Wüstenfort (hier fand er 1916 einen gewaltsamen Tod) ist heute mitten in der Stadt, wir besuchen es.
FortIn der französischen Kolonialzeit wurde 1919 eine Einheit französischer Kamelreiter nach Tamanrasset verlegt. Dort errichteten die Soldaten ein Fort, das sie zu Ehren eines Generals der Kamelreiter Fort Laperrine nannten. Diesen Namen trug auch die um das Fort gelegene, stetig wachsende Siedlung bis zur algerischen Unabhängigkeit 1962. In diesem Jahr zählte Tamanrasset bereits geschätzt 3.000 Einwohner.
Mit seinen Tamarisken und einfachen Lehmhäusern im Ortskern ist noch immer etwas von jener Zeit spürbr. Hier gibt es auch kleine Geschäfte mit Silberschmuck der Tuareg – ebenso wie in der Oase Amsel südlich von „Tam“, die wir am Nachmittag besuchen.
2. Übernachtung in „Tam. (F / M / A).

11. Tag: Tamanrasset - Assekrem (85 km)
HoggarAm Vormittag  verlassen wir „Tam“ und fahren – aktuell (März 2018) noch mit einigen Soldaten - durch eine Mondlandschaft aus stehengebliebenen Vulkanschloten, schwarzer Lava und zerborstenen Bergen. Charles de Foucauld errichtete auf dem Gipfel-Plateau (2.660 m!) eine Einsiedelei aus Vulkansteinen. In einem Brief schrieb er: "Die Aussicht übertrifft in ihrer Schönheit alle Worte und Vorstellungen. Nichts vermag den Zauber dieses Waldes von Felsspitzen und -nadeln, den man zu seinen Füßen hat, zu beschreiben. Welch ein Wunder!"
Etwa 200 m unterhalb des Gipfels ist eine einfache Herberge, „Refuge“. Rustikales Abendessen, Übernachtung (Schlafsack und Kopfkissen, auch Handtuch mitbringen).
(F / M / A).

12. Tag: Assekrem – Tamanrasset (90 km)
Sportliche können vor Sonnenaufgang auf den Bergsattel gehen  und von hier aus den Sonnenaufgang erleben: das vulkanische Bergland staffelt sich zu hellblauen Scherenschnitten. Rückfahrt und vor „Tam“ Halt an der Quelle von Afilal, die Generationen von Tuareg-Nomaden und ihren Kamelen Wasser spendete. Wieder zurück in „Tam“, nochmals Bummel durch den alten Ortskern mit seinen rötlichen Lehmhäusern, uralten Tamarisken, kleinen Cafés und Händlern, die auch sehr schöne Silberarbeiten der Tuareg aus Niger anbieten. Abflug um 21:25 , Ankunft um 23:55 Uhr; Flughafenhotel.
(F / M / A).

13. Tag (Mittwoch): Algier - Frankfurt
Fahrt mit dem Shuttlebus des Hotels zum nahen Flughafen. Abflug mit AIR ALGERIE um 10:15, Ankunft um 13:15 Uhr.

Preis auf Anfrage (ab 2 Teiln.)

 

Erweiterung Algier - Tipasa

9. Tag: Algier – Tipasa -  Algier (120 km)
Rückkehr aus Ghardaia (Samstag, aktuell 09:45). Übernachtung nicht beim Flughafen, sondern im zentralen und modern renovierten City Hotel mit nur 34 Zimmern, in einem prächtigen weißen Haus aus der frz. Kolonialzeit.
TipasaFahrt 60 km westlich von Algier nach Tipasa, gelegen an einer schönen, weiten Bucht. Sie wurde auch von Albert Camus (der aus Oran stammte) in seinem Buch „Hochzeit des Lichts“ beschreiben. Die Ruinen der römischen Stadt Tipasa gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt wurde auf drei Hügeln, die das Meer überragen, erbaut – ein wunderschöner Platz. Tipasa wurde schon von den Phöniziern gegründet und im römischen Reich zur Militärkolonie.
Es gibt noch Ruinen von drei Kirchen: Die Große Basilika und die Basilika Alexander auf dem westlichen Hügel und die Basilika von St. Salsa auf dem östlichen Hügel. Weiterhin sind zwei Friedhöfe, die Bäder, das Theater, ein Amphitheater, das riesige königliche Mausoleum  und das Nymphaeum erhalten. Der Verlauf der Stadtmauern ist deutlich zu sehen und am Fuße des östlichen Hügels befinden sich Reste des antiken Hafens. Die Basiliken sind von Friedhöfen umgeben, mit steinernen, mit Mosaiken geschmückte Särge. Die Basilika von St. Salsa bestand aus einem Schiff zwei Achsen, ein Mosaik ist auch hier noch gut sichtbar.
Die Große Basilika diente für Jahrhunderte als Steinbruch, der siebenachsige Bauplan ist aber dennoch zu erkennen. Unter der Gründung der Kirche befinden sich aus dem Fels gehauene Gräber.
Fahrt am Nachmittag über den Badeort Zéralda zurück nach Algier.
Übernachtung im Ibis Hotel nahe des Flughafens – ein „Kasten“, aber gut gelegen und mit ebensolchen Zimmern und –Service. (Abendessen nicht enthalten).
(F).

10. Tag (Sonntag): Algier – Frankfurt
Fahrt mit dem Hotelbus zum nahen Flughafen. Abflug mit AIR ALGERIE um 10:15, Ankunft um 13:15 Uhr.

Preis auf Anfrage (ab ein Teiln.).

Tourdaten
Termine / Preise
28.12.2018 - 06.01.2019: 1690.00€
01.02.2019 - 10.02.2019: 1690.00€
29.03.2017 - 07.04.2019: 1690.00€


Basispreis: 1.690 €
EZ-Zuschlag: + 330 €
Aufpreis bei 2 Teiln.: 150 € p.P.

Bei Kombi mit Tour 120 (Tadrart) oder Tour 121 (Karawane) Minus 300 € p.P.
Passend als Verlängerung der Touren 120 und 121
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Werner Gartung
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