Tour 315 - Tour Verlängerung

In den Regenwald zu Pygmäen, Gorillas und Elefanten

Von Kamerun nach Dzanga Sangha


 

Grasland, Kunsthandwerk und Chefferien

Dieses Nachprogramm in das anglophone Südwest-Kamerun führt nach Bafoussam und Foumban in den Westen. Hier steht das Kunsthandwerk der hier lebenden Bamiléké in hoher Blüte. Die Chefferie von Bandjoun ist der schönste noch erhaltene Chefpalast und reich verziert. Foumban ist noch immer ein bedeutendes Königreich mit hoch entwickeltem Kunsthandwerk. Entlang der faszinierenden „Ring Road“ im bergigen Grasland fahren wir durch atemberaubende Landschaften bis zum Vulkanriesen Mt. Cameroon (4.095 m) und nach Limbe am Atlantik.

 

10. Tag: Yaoundé - Bangangté (280 km)
Übernachtung vom 9. auf den 10. Tag in Yaoundé, gutes Hotel. Sie fahren auf einer guten Straße morgens nach Nordwesten. Eine große Brücke überspannt Kameruns längsten Fluss, den Sanaga - er mündet südlich von Douala mit einem sumpfigen Delta in den Atlantik. Unterwegs Mittagessen (nicht enthalten), bevor es auf die Zielgerade geht - über Bafia noch gut 110 km nach Bangangté und 9 km weiter zur Fondation Gacha.  Zur Anlage gehört auch das 2013 eröffnete „Country-Hotel“, die Villa Boutanga. Es ist eigentlich keine Villa, sondern ein interessantes, wulstig-rundes, dreistöckiges Gebäude mit oben aufgesetztem Pavillon am Hang im Grünen mit sehr schönen Zimmern.

11. Tag: Bangangté - Bafoussam - Foumban (160 km)
Die Chefferie Batoufam ca. 20 km nördlich, im Innern labyrinthisch und rustikal, wurde im 18. Jh. gegründet und ist von der klassisch-traditionellen Architektur her interessant. Weiter zur großen und traditionellen Chefferie von Bandjoun, 13 km südlich von Bafoussam. Das fast 30 m hohe Haus der Notabeln brannte 2005 ab und wurde in dreijähriger Bauzeit originalgetreu und kunstvoll wieder aufgebaut. Bafoussam ist die „Hauptstadt“ der Bamiléké, die vor allem als Händler dominieren. 30 km vor Foumban kommen wir nach Koutaba und zum nahen Kloster der Zisterzienser, die letzten vier Kilometer entlang einer - hier sehr seltenen - Allee aus Kiefern. Übernachtung in Foumban.

12. Tag: Foumban - Bamenda (120 km)310_Foumban.jpg
Das Sultanat von Foumban ist der südlichste Vorposten islamischer Kultur in Kamerun. Ausführlicher Besuch des Palastmuseums, dem interessantesten des ganzen Landes: mit Thronsesseln, Tanzkostümen, alten Masken, Schmuck, Waffen und vielem mehr. Das dreistöckige Gebäude aus Ziegeln entstand ab 1917 unter König Njoya, der bis 1924 regierte. Er ließ sich vom deutschen Gouverneurspalast in Buea inspirieren.Nebenan steht das spektakuläre neue Museum,das von außen fertig ist, aber erst Ende 2018 eingeweiht wird.
Weiter die Berge nach Norden. Es geht zunächst durch weite, hüglige Savanne; in den Senken stehen Palmen und bald geht´s in Serpentinen bergauf, vorbei an den 2.335 m hohen Mbam-Bergen. 30 km westlich von Jakiri besuchen wir den uralten Fon-Palast Babungo abseits der Straße. Ein gewaltiger Baum mit wilden Pflaumen dominiert den großen Lehmplatz, der L-förmig von Bambus-Veranden vor lang gestreckten Lehmbauten flankiert ist. Über 4.000 Kunstobjekte sind im Dämmerlicht des alten, großen Palastes zu sehen. Weiter nach Bamenda, vorbei an weiteren vulkanisch geprägten Bergen. Abendessen und Übernachtung im im staatlichen Hotel Ayaba mit großen, renovierten Zimmern, schönem Blick und großem Pool.

13. Tag: Bamenda - Bafut - Dschang - Villa Luciole (220 km)
Fahrt von 17 km nach Norden zur über 700 Jahre alten Chefferie von Bafut mit einem Museum, das in einem alten, Ziegel-gedeckten Haus der deutschen Zeit untergebracht ist. Bafut ist neben Bali (westlich von Bamenda) eines der beiden Königreiche in Kamerun, in denen sich die traditionellen Strukturen noch am besten erhalten haben. Zurück nach Bamenda udn weiter nach Dschang mit dem bedeutenten Museum "Musée des Civilisations." Fahrt nach Süden auf der alten deutschen Straße, in Serpentinen abwärts nach Melong. Die Villa Luciole nicht weit von den Fällen ist ein Landhotel mit 15310_Ekomfaelle_kamerun.jpg geschmackvollen Zimmern: im Haupthaus, der eigentlichen Villa von 1959, sind drei Zimmer, im Nebengebäude zwei, und verteilt auf rustikale Rundhütten (Boukaros) nochmals 10.

14. Tag: Villa Luciole - Buea - Limbe (260 km)
Die Ekom-Fälle nahe unserer Unterkunft (evtl. Besuch auch am Vortag) stürzen in einen 80 m tiefen, dicht bewaldeten Talkessel und sind die beeindruckensten Wasserfälle des Landes (vor allem in/nach der Regenzeit von etwa August bis Dezember). Aus dem kleinen Ort Penja südlich von Loum stammt der Penja-Pfeffer, von Gourmets hoch geschätzt. Buea  ist eine aktive, dennoch relaxt-freundliche Stadt, überragt vom gewaltigen Kegel des 4.095 m hohen Vulkanriesen Mt. Cameroun und liegt auf klimatisch angenehmen 1.000 Metern über dem Meer. Sehenswert sind neben der Landschaft die vielen, gut erhaltenen und noch genutzten Gebäude aus deutscher Zeit und der Bismarckbrunnen vor der Post - hier war von 1901 bis 1909 das Zentrum der deutschen Kolonialverwaltung. Weiterreise nach Limbe über die alte "Tea Road" nach Limbe am Atlantik. Abendessen und Übernachtung in einem kleinen Hotel mit Rund-Bungalows am Meer, Fisch und/oder Crevetten auf der Terrasse - hinten leuchten die Lichter der Insel Malabo.

15. Tag: Limbe - Douala (85 km)
In Limbe auf Wunsch Besuch des Botanischen Gartens, der von den Deutschen um 1910 als Versuchspflanzung angelegt wurde. Auch das Wildlife Center mit Schipansen, Gorillas (Tierwaisen in großen Freigehegen) und anderen Tieren ist interessant. Wir unternehmen noch einen Bummel durch den interessanten alten Teil von Limbe, an der Manga William Avenue, die parallel zum Meer verläuft. Am Nachmittag kommen die Fischer mit ihren bunten Booten zurück an den Strand von Sown Beach - beladen mit Crevetten und auch großen Barrakudas. Von der Terrasse der Down Beach Bar bietet sich bei einem "Sundowner" ein hervorragender Logenplatz.
Am späten Nachmittag Weiterfahrt in die Wirtschafts-Metropole Douala mit dem bedeutenden Hafen. Tageszimmer im deutsch geführten Seemannsheim mit Pool unter Palmen und Grillgerichten. Fahrt zum nahen Flughafen.

Reisepreis (pro Person) bei:

2 Teiln.: 990 €
3 - 4 Teiln.: 790 €

Einzelzimmerzuschlag: 100 €

Leistungen: Programm mit englischsprachiger Reiseleitung, alle Fahrten, Übernachtungen mit Frühstück und Abendessen bis auf den letzten Tag (Douala, ohne Abendessen), Eintrittsgelder (z.B. für Chefferien).

Nicht im Preis enthalten: Eintrittsgelder und Fotogebühren (ca. 30 €), Getränke, Trinkgelder.

Kribi am Atlantik

Der Ort 170 km südlich von Douala wurde von den Deutschen gegründet, aus der Zeit vor dem 1. Weltkrieg stammen noch die restaurierte Kirche und einige Handelshäuser. Eine schöne Wanderung entlang des Strandes führt etwa 5 km südlich zu den Wasserfällen von Lobé, der sich 30 m über Stromschnellen ins Meer stürzt. Mittlerweile ist Kribi rund 20 km lang; der Nord- und Süddteil wird überwiegend von Hotels geprägt: wie auch in Limbe sind sie meist hässlich... von den etwa 30 Hotels ist die Hälfte schon wieder halb verfallen oder geschlossen - die meisten wurden von korrupten Beamten mit gestohlenem Geld gebaut, ohne Planung und Know-How. Hier sind aber zwei gute Hotels:

Hotel "Le Phare":
Zwei parallele Hauptgebäude, zweistöckig, grenzen an einen großer Pool, und den Sandstrand. Einfache, schöne, „minimalistisch" gestylte Zimmer - neben dem Ilomba Beach das beste Hotel in Kribi, französische Besitzer.
45 € p.P. im DZ pro Nacht mit Frühstück, 80 € im EZ.
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Hotel Ilomba: die 14 klimatisierten Bungalows sind geschmackvoll eingerichtet und in einem Garten mit tropischer Vegetation, nahe des Palmenstrandes. Sie können sich auch in der geschmackvollen Lounge oder auf der großen Terrasse aufhalten. Das Hotel liegt ganz im Süden, etwa 8 km vom Ort entfernt, nahe der Wasserfälle des Lobé.
45 € p.P. im DZ pro Nacht mit Frühstück (Continental,  Buffet Aufpreis 10 € p.P.), 80 € im EZ.

Transport von Yaoundé nach Kribi  (300 km) mit Fahrer, 220 €, geteilt durch die TeilnehmerInnen. Transport von Douala nach Kribi (170 km pro Strecke: 100 € inkl. Leerfahrt zurück.
 

Ein Nachmittag und Abendessen mit "Pierre Vacance":

Fahrt mit dem Moped-Taxi zum Hotel Tara Plage nicht weit vom Hotel Ilomba, dann 500 m zu Fuss. Pierre hat "seine" Bucht in langer Arbeit selbst gerodet, er ist Koch, Fischer und Guide. Die Doraden fängt er selbst - gegrillt, mit Crevetten und Beilagen, ca. 10 € p.P., mit Robinson-Atmosphäre. Vorher eine Fahrt in seinem Boot zu den Wasserfällen des Lobé - großartig! Pierre organisiert auch andere Ausflüge, z.B. zu den Pygmäen am Lobé-Fluss, mitten im Urwald.

 

Mount Cameroon-Besteigung und Limbe

Diese Verlängerung ist nur von Mitte November bis Ende März zu empfehlen und auf keinen Fall während der Regenzeit möglich. Der Regenwaldgürtel im unteren Bereich ist sehr schön, der Weg aber auf weiten Strecken monoton und oft steil. Grandios an klaren Tagen ist der herrliche Blick vom Gipfel (4.070 m) und auf dem Weg dahin. Es sind keine Bergkenntnisse notwendig, aber eine gute Kondition. Gute Schuhe, Schlafsack, Regenbekleidung sind erforderlich.Dieses Material kann aber auch vor Ort gemietet werden. Zwei neue Camps (2017, deutsche Hilfe) mit Holzkabinen, eine sogar mit Restaurant, Duschen und Bar, gestalten diese Tour nun noch attraktiver. Sie können auch wieder zurück nach Buea, dann 4 statt 5 Tage; Preis auf Anfrage.

Als Vorprogramm

1. Tag: Flug nach Douala
Flug nach Douala; Ankunft je nach Airline am frühen oder späteren Abend. Transfer in das zentrale "Seemannsheim", mit Pool unter Palmen  und schönen, geräumigen und klimatisierten Zimmern.

2. Tag: Douala - Buea (80 km)
Rundfahrt durch die lebhafte „Wirtschaftshauptstadt" Douala; das Klima ist hier ganzjährig feuchtwarm. Fahrt nach Buea am Fuß des Mt. Cameroun, gelegen auf 1.000 m Höhe, vorbei an Tee- und Kaffeeplantagen. Buea war von 1901 bis 1914 (Ausbruch des 1. Weltkrieges und Vertreibung der Deutschen) Hauptstadt von Deutsch-Kamerun. Davon zeugen noch der renovierte Gouverneurspalast, diverse andere Gebäude und der Bismarck-Brunnen. Abendessen und Übernachtung im Hotel Capitol mit gutem Restaurant.

3. Tag: Aufstieg zur 2. Hütte (nun Camp mit Lodge-Charakter)
310_Mount_Cameroun.jpgMorgens Fahrt zur Upper Farm oberhalb von Buea (die von Strafgefangenen bewirtschaftet wird). Der Aufstieg von hier zur 1. Hütte auf 1.870 m dauert nur etwa zwei Stunden, aber führt durch den schönsten Teil des Aufstiegs: durch tropischen Regenwald mit hohen Farnen, über Brettwurzeln von Urwaldriesen. Von hier sind es noch 1.000 weitere Höhenmeter (3 - 4 Stunden) zur 2. Hütte, seit 2017 ein Camp mit neuen Holzhäusern. Bald ist die Baumgrenze erreicht, und der Weg wird steiler. Zwischen der 1. und der 2. Hütte steht ein einsamer Baum in der Lavalandschaft. Übernachtung in einer der Holzhütten mit Betten.

4. Tag: Zum Gipfel - Mt. Etinde - Lodge in Mann Spring
Heute beginnt relativ früh der "Gipfelsturm" (1.300 Höhenmeter, 4 - 5 Stunden Gehzeit), nur mit einem Tagesrucksack. Steil führt der Weg über schwarzes Vulkangestein zur 3. Hütte (3.950 m) und eine weitere Stunde auf den Gipfel, 4.070 m. Vom Gipfelkreuz aus blickt man in den Hauptkrater "Fako" und die Nebenkrater. Bei gutem Wetter reicht die Sicht weit hinunter zur Küste.
Abstieg nicht (wie sonst üblich) auf der gleichen Route, sondern südwestlich in Richtung des Mt. Etinde, dem „Kleinen Mt. Cameroun", 1.713 m. Wir passieren hier sogenannte Sekundärkrater des letzten Ausbruchs vom 28.03.1999. Übernachtung in Mann Spring (Quelle) auf etwa 2.440 m. Auch hier gibt es ein neues Camp, im Haupthaus sogar Duschen!

5. Tag: Mann Spring - Camp "Drink Gary"
Abstieg von etwa vier Stunden über mehrere Lavafelder und durch die Regenwaldzone auf 1.000 m nach Westen; die Chance, hier Waldelefenaten zu sehen, ist gross.Zeltcamp.

6. Tag: Abstieg nach Limbe
Abstieg von rund 5 Stunde zum Ort Bakilele bei Limbe; Abholung und Fahrt in ein Strandhotel mit Rund-Bungalows.. Limbe hat schwarze Strände aus Vulkansand

7. Tag: Limbe - Douala - Yaoundé (420 km)
Bwsuch von Limbe (Wildlife Center, oder Botanical Garden). Weiter nach Douala (70 km) und mit einem klimatisierten "VIP-Bus" weiter zur Hauptstadt Yaoundé. Hier treffen Sie auf die TeilnehmerInnen der Basisreise; gemeinsames Abendessen (nicht im Preis enthalten).

Reisepreis (pro Person) bei:

2 Teiln.: 790 €
3 - 5 Teiln.: 650 €

Einzelzimmerzuschlag: 80 € (gilt nicht für die zwei Camps am Mt. Cameroun).

Leistungen: Programm mit englischsprachiger Reiseleitung, alle Fahrten, volle Verpflegung bis auf den 1. und 7. Tag (Douala und Yaoundé, ohne Abendessen); Permit für die Bergbesteigung, Bergführer, Koch, Träger, MIneralwasser wähend der Bergtour.

Nicht im Preis enthalten: Getränke, Trinkgelder

 

Als Verlängerung

14. Tag: Yaoundé - Buea (430 km)
Übernachtung vom 9. auf den 10. Tag in Yaoundé (gutes, neues Hotel), am 10. Tag Fahrt nach Buea am Kamerunberg via Douala; Hotel Capitol mit Frühstück.

11. - 14. Tag: Buea - Mount Cameroun - Limbe
Programm s. 3. bis 6. Tag der Tour als Vorprogramm.

15. Tag: Limbe - Douala
Sie besuchen in Limbe das Wildlife Center und die ebenso sehenswerten Botanical Garden (Eintritt nicht enthalten).
Weiterreise nach Douala, Tageszimmer, Fahrt zum Flughafen oder Verlängerung in Kribi am Atlantik.

Reisepreis (pro Person) bei:

2 Teiln.: 790 €
3 - 5 Teiln.: 650 €

Einzelzimmerzuschlag: 80 € (gilt nicht für die zwei Camps am Mt. Cameroun).
 

Tourdaten
Termine / Preise
01.12.2018 - 10.12.2018: 2190.00€
09.02.2019 - 18.02.2019: 2190.00€
09.03.2019 - 18.03.2019: 2190.00€


Basispreis: 2.190 €
+ Flug ab ca. 600 €
Einzelz.-Zuschlag: 220 €
3 Teiln.: 2.100 € p.P.
2 Teiln.: 2.590 € p.P.

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