Tour 310 - Reiseverlauf

Herz des Regenwaldes: Nationalpark Dzanga Sangha

Gorillas, Waldelefanten und viel mehr

Karte Tour 310

Diese neu im Sommer 2019 konzipierte Reise führt zum Zentralafrikanischen Teil des trinationalen Regenwald-Nationalparks. Sie erleben dort die letzten Jäger und Sammler, die Ba´Aka-Pygmäen. Sie sehen auch GARANTIERT habituierte Gorillas, erleben andere Tiere des Waldes, vor allem Waldelefanten in großer Zahl auf einer Lichtung und Antilopen - alles - zum günstigen Preis und mit einer guten Portion Abenteuer. Dennoch ist diese Reise für alle Menschen mit normaler Kondition gut zu schaffen - nicht zuletzt aufgrund der mäßigen Luftfeuchtigkeit von meist 60 bis 70%, moderaten Temperaturen (im Schnitt 25 Grad) und für den Tropenwald geringem Niederschlag (ca. 1.500 mm im Jahr).

Problem war bisher immer die Hin- und Rückreise von jeweils 3 Tagen – von der RCA-Hauptstadt Bangui aus ist die Route noch immer unsicher. Ein Charterflug von dort aus direkt nach Bayanga/Doli Lodge kostet 3.000 € und verteuert alles entsprechend. Nun wurde aber die bisher schlechte rote Erdpiste hinter Bertoua ausgebessert und bis Batouri asphaltiert; wir können in einer guten Unterkunft in Batouri nächtigen und alles ist in je 2 Tagen zu schaffen. Auf einen Blick:

  • Die beste und preisgünstigste Tropenwaldreise auf dem Markt
  • Preis inkl. einem Gorillatrekking und aller Aktivitäten
  • Wahl unter drei habituierten Gorillagruppen, viele Waldelefanten
  • 2019 komplett renovierte Doli Lodge mit 4 Übernachtungen dort
  • Verlängerungen, z.B. in Kribi am Sandstrand unter Palmen
  • Auf Wunsch eine Übernachtung im Urwald mit den Ba´Aka-Pygmäen und ihrer Musik
Malui mit ihren Zwillingen
Elefanten

Nachwuchs in der Makumba-Gruppe
Von den drei habituierten Gorillagruppen in Dzanga Sangha mit 9 bzw. 8 Primaten ist der „Chef“ Makumba mit ca. 40 Jahren der älteste Silberrücken. Er wurde am 25.1. 2016 nochmals Vater – gleich zweifach – Mutter Malui ist die erste in Dzanga Sangha, die Zwillinge bekommen hat (s. Bild).
Am 3. Januar 2019 gab es wieder Nachwuchs: Makumbas zweite und jüngere Frau, Mabor (etwa 11 Jahre alt/2019), gebar ein Mädchen, das auf Mbindjo getauft wurde. Gorillas bilden einen Familienverbund, der vom Silberrücken, dem dominanten Männchen, angeführt wird. In der Regel gehören zur Familie mehrere Weibchen und vier bis fünf Jungtiere. Eine Gorilla-Schwangerschaft dauert ca. 37 Wochen.

Das Schutzgebiet Dzanga Sangha im Südwesten der Zentralafrikanischen Republik setzt sich in Kamerun und südlich im Kongo fort; der tri-nationale Nationalpark besteht aus Primär-Regenwald. Hier leben noch Pygmäen, und es wurden zwei Gruppen von Gorillas habituiert, also an Menschen gewöhnt. Das Urwald-Trekking zu ihnen dauert pro Weg etwa eine Stunde. Von einer Aussichts-Plattform beobachten wir Waldelefanten auf einer Lichtung, Bai. Hierher kommen auch andere Tiere, wie Sumpfantilopen oder die seltenen Bongos.

Am 11. September 2014 kam der Film Song From the Forest auch in deutsche Kinos - (viele Infos, auch Trailer, im Link). Der international mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm erzählt die Geschichte des Amerikaners Louis Sarno, der seit fast 30 Jahren unter den Ba´Aka-Pygmäen lebte. Mit seinem Sohn, dem Pygmäenjungen Samedi, reiste er zum ersten Mal aus dem afrikanischen Dschungel nach New York City. Louis Sarno verstarb am 1. April 2017 in New York an Leber-Zirrhose nach mehreren Hepatitis-Erkrankungen.

Doli Lodge am Sangha-Fluss
Doli LodgeWir übernachten in der Doli Lodge, beim Ort Bayanga schön am Fluss gelegen. Ohne luxuriös zu sein, ist sie zweckmäßig und auch mit Sinn für Ästhetik gestaltet und komplett 2019 renoviert. Die Preise sind dadurch gestiegen, aber bei der Buchung dieser Reise bis zum 31.10.19 gilt noch der angegebene Preis - danach sind es ca. 100 € mehr. Die Lodge wurde 1996 von der GTZ und dem WWF realisiert und besteht neben dem großen Haupthaus aus Bungalows mit Bad und Terrasse, auch auf Stelzen gebaut. Auf der großen Terrasse kann man mit Blick auf den Sangha-Fluss essen, einem breiten Nebenarm des Kongo. Hier sind auch schöne Sonnenuntergänge zu erleben. Fotos der Zimmer/Dusche

Sicherheit
Die Zentralafrikanische Republik wurde nach einem Putsch vom März 2013 über ein Jahr lang von einer Rebellen-Miliz terrorisiert; in Danga Sangha wurden bald darauf über 20 Elefanten gewildert. Die Lage hat sich seit 2015 vollkommen beruhigt und der Dzanga Sanga-Nationalpark befindet sich im äußersten Südwesten des Landes, gegenüber von Kamerun. Er wurde offiziell wieder im Sommer 2014 eröffnet.

Lesenswert
Beitrag der Deutschen Welle vom 30.12.2018: „Naturschutz in Zeiten des Krieges“ – mit Beiträgen über Dzanga Sangha, die Herausforderungen gegen Wilderer, Probleme des Landes – mit diversen Video-Clips:
zum Artikel

Erweiterung der Reise
Diese Tour kann bei indiv. Durchführung mit dem Lobeke-Nationalpark in Kamerun erweitert werden (plus 2-3 Tage). Dort leben u.a. rund 5.000 Gorillas, die aber nicht habituiert sind. Mit Glück ist eine Gruppe von Ihnen (und u.a. Sitatunga-Antilopen) auf einer Lichtung von einer Aussichts-Plattform aus zu sehen; dorthin sind es ca. 3 Stunden Fußweg mit einem Ranger.

Reiseverlauf *

* Kurzfristige Änderungen des Programmablaufes z.B. durch Witterungsbedingungen sind möglich.
Enthaltene Mahlzeiten: F - Frühstück, M = Mittagessen (PN - Picknick, leichtes Essen), A = Abendessen

1. Tag: Anreise nach Yaoundé
Die besten Verbindungen bieten AIR FRANCE oder BRUSSELS AIRLINES. Der moderne Flughafen von Nisimalen (Dreilettercode: NSI) befindet sich rund 20 km nordöstlich der weitläufigen Stadt. Wir übernachten im Luxtral Hotel, das abends in rund 20 Minuten vom Airport zu erreichen ist – da es im Osten von Yaoundé liegt, sind wir morgen schnell auf der Straße nach Bertoua. Im großen, tropischen Garten können Sie noch einen „Absacker“ genießen.

2. Tag: Yaoundé – Bertoua - Batouri (420 km)
Gegen 7 Uhr geht es auf die sehr gute, vor einigen Jahren von Brasilianern gebaute Asphaltstraße nach Osten, hinein in den Regenwald. Die Strecke wurde Anfang des 20. Jh. von den Deutschen während der Kolonialzeit (bis 1914) trassiert. In Ayos, 140 km, zeugen davon noch Alleen, ein Fort und alte Häuser -  ebenso in Doumé, rund 40 km vor Bertoua.  Leichtes Mittagessen unterwegs (nicht entthalten), z.B. in Abong Mbang; es gibt aber auch überall etwas, wie Bananen, Ananas oder Erdnüsse.
Weiter zur angenehmen Kleinstadt Batouri – seit Frühjahr 2019 neu asphaltiert! Vorher brauchte man je nach Jahreszeit manchmal 4-5 Stunden für die 70 km. Seit 2015 betreibt hier die Katholisch-Römische Kirche das „Centre d´Accueil“ im Zentrum - es ist keine der üblich-spartanischen Kirchenherbergen, sondern ein Hotel mit 25 schönen Zimmern und Tropenholz-Möbeln. Abendessen und Übernachtung.
(F / A).

3. Tag: Batouri – Yokadouma Libongo – Bayanga/RCA (380 km)
Abfahrt gegen 6 Uhr. Ein längerer Fahrtag, nun ausschließlich auf roten, breiten Naturstraßen. Die Piste wurde im Frühjahr 2019 repariert. Wir erreichen nach 270 km die kleine Provinzstadt Yokadouma - ohne Asphalt, mit Holzhäusern und Veranden, Shops und Bars, mit Wildwest-Charakter. Die Stadt befindet sich im Zentrum des Holzeinschlags.
BayangaVon Yokadouma sind es noch rund 150 km nach Süden auf einer meist besseren Piste, die weiter in den Kongo führt und zum Holzfällerort Libongo. Der Ort besteht aus Holzhäusern, von denen viele farbenfroh angestrichen sind. Sägewerke und Handel durch Flusstransporte verhalfen dem Ort zu einem bescheidenen Wohlstand.
Das Fahrzeug oder die Fahrzeuge bleibt/bleiben in Libongo; Fahrt mit einem Boot mit Außenbordmotor ca. 6 km auf dem Sangha-Fluss nach Sikombo (Formalitäten für die Einreise in die Zentralafrik. Republik - hier erhalten Sie auch das Visum für RCA, aktuell 50.000 CFA, rund 80 €, offiziell kein Passfoto nötig, aber sicherheitshalber 2 mitnehmen) und weitere 44 km via Lidjombo zur Doli Lodge beim Ort Bayanga.
Die Lodge liegt direkt am Fluss und wurde ganz aus Holz erbaut, im Frühjahr 2019 umfassend renoviert (neue Betten und -Sanitäranlagen, Solar).  Sie wird von einem großen, offenen Restaurant mit Bar dominiert, das über einen Steg zu erreichen ist und auf Stelzen direkt hinter dem Flussufer gebaut wurde, wo wir anlegen. Die vier Bungalows bieten jeweils zwei geräumige, geschmackvolle Zimmer mit großer Terrasse zum Fluss.
(F / A).

4. Tag: Auf dem Sangha zum Wasserfall, Elefanten in der Bai Hokou
Die Doli Lodge liegt direkt am mächtigen Sangha-Fluss, der hier die natürliche Grenze zu Kamerun bildet. Wir beginnen die Erkundung dieses einzigartigen Natur-Reservats mit einer etwa einstündigen Bootsfahrt und einem halbstündigen Gang durch den Regenwald zum Boussol-Wasserfall. Fahrt zurück zur Doli Lodge und Mittagessen auf der Terrasse.
Ab dem frühen Nachmittag Besuch der Dzanga-Bai (übersetzt: Elefanten-Lichtung), jeweils etwa eine Dreiviertelstunde Autofahrt und Fußmarsch. Mit unserem Pygmäen-Führer geht es durch einen Fluss, an dessen Ufer oft viele Schmetterlinge zu sehen sind - hier wurden bisher 316 Arten aus 10 verschiedenen Gattungen gezählt.

Elefanten

Sie durchwaten einen Fluss, der schon sehr deutlich durch zahlreiche Fußstapfen und Dung als Elefantenterritorium gekennzeichnet ist. Von einem geräumigen Hochsitz können wir stundenlang aus nächster Nähe am Familienleben der Waldelefanten teilhaben. Hier sind immer zwischen 30 und oft auch über 100 Dickhäuter zu sehen. Auch Büffel sind oft zu beobachten, die meist geruhsam im Schlamm liegen, ebenfalls die sonst sehr seltenen Sitatungas (Sumpfantilopen). Oft kommt auch eine Herde von Riesenwaldschweinen ins Blickfeld.
Mit etwas Glück sehen Sie auch eine Gruppe der majestätischen Bongos mit ihren charakteristischen weißen Längsstreifen im haselnussbraunen Fell. Durch die Zerstörung der Tropenwälder sind sie in Westafrika fast ausgerottet und leben bis zum Ostrand des Kongobeckens sowie in den Hochwäldern Kenias. Auch ihnen bietet die Bai lebenswichtige Mineralstoffe. Graupapageienschwärme lärmen hier oft bis zu ihrem Abflug auf der Lichtung.
Am späten Nachmittag Rückfahrt zur Lodge; Abendessen auf der großen Terrasse am Fluss.
(F / M-Pn / A)

5. Tag: Gorilla- und Mangabe-Trekking
Insgesamt leben im Reservat und im Nationalpark etwa 3.000 Gorillas. Im Gegensatz zu den gut erforschten Berg-Gorillas (vor allem durch Diane Fossey) wurde mit Studien über Flachlandgorillas erst ab den 80er Jahren begonnen.
Dieser Ausflug beginnt morgens mit einer etwa anderthalbstündigen Jeepfahrt zur Lichtung (Bai) von Hoku, 28 km schmaler und schlechter Piste. Seit 2005 ist diese Gruppe von Flachlandgorillas für max. je vier BesucherInnen am Vor- und am Nachmittag

Der Weg zu den Gorillas
Makumba

zugänglich. Alternativ besuchen wir die Gruppe der Silberrücken Mayele oder Mata (mit je 9 Tieren). Tracker der Ba´Aka-Pygmäen führen uns etwa eine halbe Stunden über schmale Pfade zur Gruppe, bis auf 6 Meter an sie heran.
Danach gehen wir zu einer Gruppe der halb zahmen Mangabe-Affen; es sind rund 50 Tiere. Sie können gut bei der Futtersuche und bei ihrem  Sozialverhalten beobachtet werden.
Denken Sie an Wasser, Lektüre und Essen. Von hier nehmen unsere Guides der Ba´aka die Spur auf, wo die Gorillas am Vortag gesehen wurden. Der Weg zu den Gorillas - über zwei Bais, Lichtungen - dauert je nach Lage etwa anderthalb bis zwei Stunden. Die breiten, oft tunnelartigen Wege wurden zum Teil in Generationen von Waldelefanten „gebaut". Jederzeit können Sie hier auf Elefanten stoßen.
Nachmittags zu verschiedenen Salinen/Bais, Beobachtung der sehr zutraulichen Mangabey-Affen.Abendessen und dritte Übernachtung in der Lodge.
(F / M-Pn / A)

6. Tag: Palmweingewinnung, Lianenbrücke, "freier" Nachmittag
LianenbrückeGleich nach dem Frühstück geht es etwa eine Stunde im Einbaum (je max. 3 Personen) auf dem Fluss und zu Raphia-Palmen. Behende klettert der Fischer hoch, um Palmwein zu gewinnen. Dann Fahrt im Geländewagen von 17 km zu einer Lianenbrücke, die sich über 10 m kunstvoll über einen Nebenarm des Sangha-Flusses spannt und 2017 von Ba´Aka-nach zwei Jahren Arbeit fertig gestellt wurde – die Traditionen sind trotz überwiegend erzwungener Sesshaftigkeit noch lebendig. Das können wir hier eindrucksvoll erleben. Die Lianenbrücke ist allerdings Anfang 2019 gerissen – sollte sie im Winter noch immer unbegehbar sein, so ist dieser kleine Ausflug dennoch interessant.
Es geht zurück zur Doli Lodge und nach dem Mittagessen 4 km zum Dorf, in dem Lois Sarno wohnte, dann mit einer Gruppe von Ba´Aka-Pygmäen zu Fuss in den Regenwald. Sie zeigen ihre erstaunlichen Fähigkeiten, Medizinpflanzen zu nutzen; Frauen bauen sehr rasch traditionelle Laubhütten. Mit unglaublicher Geschicklichkeit bahnen sich die kleinen Menschen ihren Weg durch den Urwald und spannen ihre Netze. In die aneinander geknüpften, hüfthohen Netze werden Ducker (Kleinantilopen) oder auch Stachelschweine getrieben. Die Pygmäen erläutern und erklären Ihnen auch die Suche von Heilpflanzen und ihrer Bedeutung. Aus den Fasern einer speziellen Liane werden Seile für die Fangnetze geflochten.
Alternativ können Sie an diesem Nachmittag in der Doli Lodge bleiben, Bayanga besuchen oder z.B. ein zweites Gorilla-Trekking unternehmen (Gorilla- und Parkeintritt p. P. 330 €, Minus 100 € durch Verrechnung mit den Kosten für die Ba´Aka, plus separater Geländewagen, 80 € für einen halben Tag).
(F / M-Pn / A).
7. Tag: Andere Aktivitäten
Auf wiederholten Wunsch haben wir noch einen Tag hier angehängt.
Das Water drumming ist die alte Form der „Telefonie“ am Fluss - erleben Sie eine Demonstration. Wir besuchen auch (wenn nicht schon vorher) das 2018 gegründete Artisanat mit schönen Arbeiten der Ba´Aka; der Erlös kommt ihnen direkt zugute.
Sie können auch diesen Nachmittag frei gestalten und sollten auf jeden Fall die zwei km zu Fuß ins nahe große Dorf Bayanga gehen, in dem auch alle Mitarbeiter der Doli Lodge wohnen - meist in windschiefen Holzhäusern. Verabreden Sie sich doch einfach mit jemanden, zum Beispiel mit dem netten Brice, der die Bar auf der Terrasse betreibt. Traurige Realität ist hier auch der Markt mit "Bushmeat" - oft mit erlegten Affen. Oder fahren Sie nochmals zur Sangha Bai zu den Elefanten und Antilopen (90 € inkl. Parkeintritt) oder nochmals zu einer Gorillagruppe. Ein Fahrzeug ist heute nicht enthalten; 80 € für einen halben Tag, geteilt durch die TeilnehmerInnen.
(F / M-Pn / A)

8. Tag: Nach Batouri / KAMERUN (380 km)
Reise wieder nach Lijombo in Kamerun, über die Holzfällerpiste nach Yokadouma (Möglichkeit zum Mittagessen) und über Gari-Gombo (direkt an der RCA-Grenze) weiter nordwestlich auf roter Erdpiste nach Batouri; Abendessen und Übernachtung wieder in der hervorragenden Unterkunft des katholischen Schwesternordens, wie Hinfahrt am 2. Tag.
(F / A)

9. Tag: Batouri – Yaoundé (420 km)
Rückfahrt nach Yaoundé und Abflug.Wir wollen auf dem Rückweg über die sehr gute Straße zunächst in Doumé, 40 km, Halt machen; hier steht auf einem Hügel noch ein Fort aus der deutschen Kolonialzeit (jetzt Gefängnis). Dann geht es 130 km auf die „Zielgerade“ nach Yaoundé. Die Stadt ist längst über die ursprünglichen 7 Hügel hinausgewachsen und in vielen Ortsteilen mit Bananen, Hühnern und Ziegen in Tälern noch dörflich. Wir können z.B. im „Club Nautique“ am Stadtsee etwas essen und sollten noch das hervorragende Nationalmuseum besuchen (Eintritt nicht enthalten, ca. 8 €). Das strahlend weiße, komplett renovierte Kolonialgebäude wurde 1930 für den Gouverneur Frankreichs gebaut und nach der Unabhängigkeit 1960 vom ersten Präsidenten Ahmadou Ahidjo bis zum Ende seiner Regierung 1982 als Amtssitz genutzt. Die offizielle Eröffnung war im Januar 2015: erlesene, professionell präsentierte Masken, Statuen, auch rituelle Kleidung in einem Raum, flankiert von meisterhaften Modellen traditioneller Wohnformen, von der Küste bis zum hohen Norden.
Tageszimmer zum Duschen, Fahrt zum Flughafen; Abflug am späten Abend; je nach Airline und –Tag mit Zwischenlandung in Douala.

Zusatztag: Fahrt heute nur bis Bertoua; am frühen Nachmittag Fahrt von rund 70 km von Bertoua nach Bélabo im Westen und noch gut 10 km zum Sanaga Yong-Schimpansencenter. Es wurde 1999 von der US-Amerikanerin Sheri Speede gegründet und nimmt Schimpansen auf, deren Mütter oder Eltern von Wilderern getötet wurden; aktuell sind es 75 Primaten in großen Freigehegen. Man sozialisiert sie, damit sie eigene Gruppen bilden und ausgewildert werden können – sehr schwierig bei Schimpansen, die sich nicht in bestehende Gruppen integrieren. Das Projekt verdient höchsten Respekt. Nicht weit hinter Abong Mbang, rund 60 km hinter Doumé, versteckt sich ein hier unerwartet gutes und neues Hotel, das Bagofit Sun City, eingebettet in Wald- und Farmland (Rinderzucht und Strauße, Kakao- und Palmöl-Plantagen). Preis auf Anfrage, je nach Teilnehmerzahl.
(F )

10. Tag: Ankunft oder Verlängerung
Ankunft je nach gewahlter Flugverbindung in Paris, Brüssel oder Istanbul am frühen Morgen; Weiterflug zu Ihrem Zielflughafen.
 

Leistungen: Fahrten im Geländewagen, lokale Reiseleitung (englischsprachig), volle Verpflegung in der Doli Lodge, sonst Ü mit Frühstück und Abendessen bis zum 8. Tag, ein Gorilla-Trekking, Dzanga Bai/ Elefanten, alle weiteren Aktivitäten und Parkgebühren, Reiseführer Kamerun von W. Gartung, Landkarte.

Nebenkosten: Flüge (ab ca. 500 €), Visa (Kamerun 120 €, Zentralafrik. Republik 80 €/bei der Einreise), Polizeigebühren Kamerun/RCA, ca. 40 €; Getränke, Versicherungen, Trinkgelder.

Tourdaten
Termine / Preise
25.12.2020 - 03.01.2021: 3090.00€
05.02.2021 - 14.02.2021: 3090.00€


Basispreis: ab 3.090 €
+ Flug (ab ca. 600 €)
Einzelz.zuschlag 250 €
Indiv. Durchführung, pro Person:
2 Teiln.: 3.390 €

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