Tour 303 - Reiseverlauf

Mount Cameroon und Limbe am Atlantik

Auf den Fako, 4095 m

Eine spannende Reise: auf den Gipfel des 4.070 m hohen Mount Cameroon. Wir gehen auf einer anderen Route hinunter und sehen dort mit großer Wahrscheinlichkeit im dichten Nebelwald auch Waldelefanten. Diese Tour ist nicht Alpinisten vorbehalten – jede/r normal Sportliche/r kann das schaffen. Es kommen Träger mit und ein Koch; wir übernachten zweimal in guten, 2017 neu gebauten Hütten – einmal sogar mit Dusche – und einmal im Zelt.
Diese Reise kann vielfältig verlängert und kombiniert werden – Erholung entweder am schwarz vulkanischen Strand von Limbe oder – 170 km südlich von Douala – in Kribi. Eine ideale Kombination bietet sich mit der neuen, ebenfalls 6-tägigen Reise nach Äquatorial-Guinea gegenüber, mit der Insel Bioko und dem 3008 m hohen Vulkan Pico de Santa Isabél.

Mount Cameroon
Karte
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Praktisches
Die Saison ist kurz: von etwa Ende November bis ca. Mitte April. Davor und danach regnet es meistens, am stärksten im Sommer.
Man muss kein Alpinist sein, um den Berg zu besteigen und auch nicht, um sich entsprechend auszurüsten. Die hohen Temperaturunterschiede sollten berücksichtigt werden: vor allem im Januar/Februar ist es unten schwülwarm, im Gipfelbereich kann es dann sogar Minusgrade geben.
Guide Hans NdiveUnbedingt mitnehmen: eingelaufene Bergschuhe, Fleecejacke und ein winddichter Anorak, Bergstöcke, Handtuch, kleines Kopfkissen, Stirnlampe. Zelte mit Schlafmatten werden gestellt und auch ein Schlafsack; Seiden-Inlet mitnehmen oder einen eigenen Schlafsack. Die strikte Vermeidung von Müll sollte selbstverständlich sein. Plastik-/Müllbeutel gehören deshalb ins Gepäck – um nichts anderes zu hinterlassen als seine Fußspuren.
Begrenzen Sie Ihr Gepäck. Sie tragen selbst nur den Tagesrucksack, v.a. mit Wasser und Wegzehrung (z.B. Nüsse), alles andere wird von Trägern auf den Berg und wieder hinunter gebracht. Es kommmt auch ein erfahrener Bergführer mit – soweit es geht, der „Veteran“ Hans Ndive, 2018 wurde er 60., s. Bild.
EINZELZIMMER: Im EZ-Zuschlag sind die Einzelzimmer in den Hotel sowie ein Einzelzelt für die eine Zeltübernachtung enthalten, nicht aber in den Camps am Berg – sie können nicht garantierte werden (zwei- bis Vierbettzimmer oder aber Einzelzelt). Wenn es sich ergibt, ist der EZ-Zuschlag dort direkt an den Guide zu zahlen (ca. 20 €).

Homepage Mt. Cameroon National Park mit vielen Bildern und Infos

Reiseverlauf *

* Kurzfristige Änderungen des Programmablaufes z.B. durch Witterungsbedingungen sind möglich. Enthaltene Mahlzeiten: F - Frühstück, M = Mittagessen (PN - Picknick, leichtes Essen), A = Abendessen

1. Tag: Flug nach Douala
Direktflug in die meist schwülwarme Wirtschaftsmetropole Kameruns mit einem der größten Häfen Westafrikas. Sie können unter diversen Airlines wählen – die besten Verbindungen (Direktflüge, manchmal via der Hauptstadt Yaoundé) bieten AIR FRANCE und BRUSSELS, Ankunft am Abend. Übernachtung im Foyer du Marin, dem deutsch geführten Seemannsheim mit einem Pool unter Palmen.

2. Tag: Douala – Tiko – Buea (70 km)
Kleine Stadttour – am kolonialen Place de la Poste steht auch das pagodenförmige Gebäude des letzten Douala-Königs Manga Bell, von den Deutschen 1914 wegen „Verrats“ gehängt. Wir fahren zunächst im Stau nach Westen, zum Industriegebiet von Bonabéri – überall haben kleine Händlerinnen und Händler ihre Stände.
Buea „City of Hospitality“) ist eine aktive, dennoch relaxt-freundliche Stadt, überragt vom gewaltigen Kegel des 4.095 m hohen Vulkanriesen Mt. Cameroon und liegt auf klimatisch angenehmen 1.000 Metern über dem Meer. Fast übergangslos beginnen große Plantagen, meist mit Bananen, Ölpalmen und Tee; der Vulkanboden ist fruchtbar und an

Buea am Mount Cameroon

Niederschlägen fehlt es hier wahrlich nicht: mit über 200 Regentagen im Jahr liegt Buea weltweit ziemlich an der Spitze. Sehenswert sind neben der Landschaft die vielen, gut erhaltenen Gebäude aus deutscher Zeit und der Bismarckbrunnen vor der Post - hier war von 1901 bis 1909 das Zentrum der deutschen Kolonialverwaltung. Gouverneur von Putkamer gönnte sich ein Schlösschen im wilhelminischen Stil in bester Lage mit hohen Kiefern unten an der Straße. Die Straße endet unterhalb der Upper Farm, die seit Jahrzehnten von Strafgefangenen bewirtschaftet wird, schon 1898 angelegt.
Oberhalb von Mouliko beginnt der ältere Ortsteil Souppo, begründet 1925 von US-deutschen Baptisten. Hinter der modernen Baptistenkirche an der Straße sieht man die deutsche Kirche von 1934; davor sind alte Häuser aus der Gründerzeit von Souppo; das kleine Haus links war die erste Kirche ab 1925.
Souppo ist grün und ländlich geprägt; überall wachsen Bananen, vor den Häusern Yams oder Tomaten. Weiter oben sieht man erste, gut erhaltene Häuser aus der deutschen Zeit. Die Straße windet sich weiter nach oben, mit schönem Blick auf die darunter liegenden Wohnviertel und tropisch-üppiger Umgebung, bis zur Keimzelle des deutsch-kaiserlichen Buea mit dem Bismarck-Brunnen.
Abendessen und Übernachtung im Hotel Capitol mit gutem Restaurant im mittleren Bereich von Buea – oben sind zwei staatliche Hotels, v.a. das „aufgemotzte“ Mountain Hotel und wie üblich ohne guten Geschmack; dann lieber hier im privaten Hotel – kleinere, gemütlich mit Holz getäfelte Zimmer. Wer möchte kann auch neben im „African Restau“ afrikanisch essen, z.B. kondré, Ragout mit Fleisch und Kochbananen oder Ogwono Soup mit geräuchertem Fisch. ( F / A)

3. Tag: Aufstieg zur 2. Hütte (nun Camp mit Lodge-Charakter)
Alle gängigen Routen beginnen auf etwa 1.100 m in Buea. Morgens Fahrt zur Upper Farm oberhalb von Buea, n der Nähe rauscht kleiner Wasserfall. Hinter der Upper Farm sollte man Flaschen an einer Quelle füllen (hinter dem letzten umzäunten Garten) um die Plastikflaschen einzugrenzen. Der Gang von hier zur 1. Hütte auf 1.870 m dauert nur etwa zwei Stunden, aber führt durch den schönsten Teil des Aufstiegs: durch montanen Regenwald mit hohen Farnen, über Brettwurzeln von Urwaldriesen. Im märchenhaft anmutenden Waldgürtel leben viele Vögel– davon sind diverse endemisch, so wie der Mt. Cameroon-Frankolin. Kurz vor der ersten Hütte ist eine kleine, aber gute Quelle.
Von hier sind es noch 1.000 weitere Höhenmeter (3 - 4 Stunden) zur 2. Hütte, seit 2017 ein Camp mit neuen Holzhäusern. Nach etwa einer halben Stunde endet der Wald, der Pfad wird steiler und führt zunächst über mit Gras bewachsenen Hängen mit Erosionsrinnen bald dann in den Bereich erstarrter Lava; es wird steil. In der Mitte steht ein einsamer, schon von Weitem sichtbarer Baum. Die zweite Hütte (neu, Holz mit Wellblechdach) liegt in einer Senke und ist deshalb erst kurz vorher zu sehen. Der Komplex auf Höhe von Hut 2 heißt nun "Foko Mountain Lodge" und besteht aus 4 Holzhütten mit je 2 bis 3 Betten. Das "Haupthaus" ist ein großer Raum mit Tischen und Sesseln und der Möglichkeit, Getränke zu kaufen. Gegessen wird aber in der Regel direkt an der Kochstelle.
( F / M-Pn / A)

4. Tag: Zum Gipfel - Mt. Etinde - Lodge in Mann Spring
Ein langer Tag mit 9 – 10 Stunden Gehen. Heute beginnt deshalb früh gegen 6 Uhr der "Gipfelsturm" (1.300 Höhenmeter, 4 - 5 Stunden Gehzeit), wieder nur mit dem Tagesrucksack. Steil führt der Weg über schwarzes Vulkangestein und –Asche zur 3. Hütte (3.950 m). Von Hütte 3 zum Gipfel ( + 350 m) geht es erst über Geröll mit Flechten, dann durch körnig-schwarzen Lavasand auf einem breiten Weg, etwa eine Stunde. Zum Schluss nochmals steil hoch – geschafft! Vom Gipfelschild hat man an klaren Tagen einen grandiosen Blick bis zur Insel Bioko, zumindest aber (wenn nicht gerade Nebel herrscht) in den Krater und diverse Nebenkrater.

(c) Jean Claude Tsafack
Foto: © Jean Claude Tsafack

Abstieg nicht (wie sonst üblich) auf der gleichen Route, sondern südwestlich in Richtung des Mt. Etinde, dem „Kleinen Mt. Cameroun", 1.713 m. Wir passieren hier sogenannte Sekundärkrater des letzten Ausbruchs vom März 1999 – durch eine abwechslungsreiche „Mondlandschaft“ aus alter Lava, und schwarzer Wüste aus Vulkansand mit gelblich-braunem Heidekraut, vom Gipfel aus 5 – 6 Stunden.
Übernachtung in Mann Spring (Quelle) auf etwa 2.440 m. Camp Mann's Spring wurde auch Ende 2017 eröffnet - 6 Holzkabinen (s. Bild), je für max. 5 Personen mit Betten, am Waldrand oder im Wald; WC und Duschen. Haupthaus mit einfachem Restaurant, Duschen.
( F / M-Pn / A)

5. Tag: Mann Spring - Camp "Drink Gary"
Abstieg von etwa 5 Stunden vorbei an einem Kratersee, über mehrere Lavafelder und durch die Regenwaldzone auf 1.000 m nach Westen; die Chance, hier Waldelefanten zu sehen, ist

Elefanten

groß. Der Kontrast von der offenen Lava-Bergwüste zum Regenwald ist atemberaubend. Zeltcamp am Platz „Drink Gary“ – in der Nähe ist ein Kratersee. ( F / M-Pn / A)

6. Tag: Abstieg nach Limbe
Strand bei LimbeAbstieg von rund 5 Stunden zum Ort Bakilele ca. 10 km westlich von Limbe; zum Schluss durch Palmöl-Plantagen und Farmen mit Bananen, Tee und Kaffeebäumen. Limbe (der Ort ist etwa 15 km östlich) hat schwarze Strände aus Vulkansand.
Das Hotel Tsaben Beach 5 km nördlich von Limbe ist eine ungestylte Wohlfühl-Oase. Der sympathische Besitzer Thomas Tsamo hat hier als einer der ganz wenigen auf einem Hügel nebe nBambus, 6 Rund-Bungalows (mit zwei bzw. vier Zimmern).
Das Terrasse-Restaurant/Bar öffnet sich zum Meer und bietet einen weiten Meerblick; nachts leuchten die Lichter der Insel Malabo. Hinter dem Hotel der Mount Cameroun, daneben erhebt sich der spitze Mt. Etinde. Kleine „Privatbucht“ mit Liegen.
Am Nachmittag kommen die Fischer zurück an den Strand der Bucht vom Down Beach motorisierte, bunte Pirogen und kleinere, von Hand geruderte Pinassen – beladen mit Crevetten aus dem Uferbereich und mit Fischen, auch große Barrakudas.
(F / M-Pn)

Limbe – das einstige „Victoria“
1858 kaufte der englische Missionar Alfred Saker von King William aus Bimbia Land an Der Ambas Bay. Er gründete eine Gemeinde mit über 80 Missionaren und ehemaligen Sklaven, die von der nahen Insel Fernando Póo vertrieben wurden. Saker nannte den Ort zu Ehren der Queen Victoria; die Kirche und sein Haus wurden restauriert.
Zur deutschen Kolonialzeit (ab 1885) entstanden hier der Botanische Garten, der Hafen Und große Plantagen (Palmöl, Gummibäume, Kakao, Bananen), die von der britischen Verwaltung (ab 1915) weiter ausgebaut wurden.
Schon Saker schwärmte von den üppig grünen Bergen und den schwarzen Stränden. Eine Landschaftskulisse wie aus dem Robinson-Film: dichter Tropenwald und Palmen grenzen an die schwarz-vulkanische, steinige Küste, überragt von vielen Hügeln, dem Mount Etinde (2100 m) und dem Mount Cameroun. Im bleigrauen Meer schwimmen bewaldete, felsige Inseln wie aufgetauchte Wale.

7. Tag: Limbe - Douala (65 km) – Rückflug oder Verlängerung
Sie können heute noch relaxen und/oder nach Limbe fahren. Zu empfehlen:

Das Limbe Wildlife Center (LWC) wurde 1993 gegründet. Hier leben nun 17 Primatenarten, u.a. 48 Schimpansen, 16 Gorillas (Stand: Anfang 2014), Mandrills, Mangabeys.
Fast alle Primaten (267) sind Überlebende - oft wurden die ganzen Familien von Wilderern abgeschlachtet, Babies und Kleintiere werden auf Märkten verkauft - als „Spielzeug“. Das Center wird auch von der deutschen Organisation Pro Wildlife seit 1999 unterstützt.
Botanical Garden: Dieses Paradies für Natur- und Pflanzenliebhaber wurde schon 1892 gegründet – vom kaiserlich-deutschen Biologen Dr. Paul Preuss. Es sollten neue kommerziell nutzbare Pflanzen getestet werden, wie Ananas, diverse Kaffee- und Kakaoarten, aber auch Heilpflanzen wie Chinarinde (Chinin gegen Malaria). Anno 1916 war der „Garten“ am Atlantik auf über 140 Hektar angewachsen, jährlich kamen noch etwa 400 Pflanzenarten, auch aus anderen Kolonien, hinzu. Es existieren rund 2.500 Palmenarten, aber in Afrika davon nur rund 50 - fast alle sind hier vertreten. Bedeutend ist auch die Vielfalt der traditionellen und industriell genutzten Heilpflanzen. Leider ist die Anlage etwas heruntergekommen.
Am späten Nachmittag Fahrt nach Douala und Rückflug bzw. Verlängerung.


Leistungen: Programm und Mahlzeiten wie angegeben, lokale, englischsprachige Reisebegleitung, Nationalparkgebühren Mt. Cameroon, ein Träger pro Teiln.

Nebenkosten: Flüge (ab ca. 550 €), Visakosten (120 €), Versicherungen, Trinkgelder und persönliche Ausgaben.

 

Der Mount Cameroon
Der aktive Vulkanriese (hier eien Postkarte vom „Reichskolonialamt“ von 1900) erhebt sich fast unmittelbar aus dem Atlantik bis auf 4095 Meter und wird auch Fako genannt – das bedeutet „Gipfel“ in der Bakweri-Sprache. Der letzte Ausbruch war 1999; nach drei Tagen mit Erdbeben öffneten sich auf 2.800 m Höhe zwölf Krater und 600 m tiefer ein Krater, aus dem ein 12 km langer und 500 m breiter Lavastrom bis hinter Limbe floss – dort mehr darüber. Im letzten Jahrhundert gab es insgesamt 7 Eruptionen. Der erste aufgezeichnete Ausbruch war in der Antike: um 470 v.u.Z. fuhr ein kathargisches Schiff hier vorbei; der Kapitän Hanno nannte den Berg wie die Griechen „Feuerwagen“. KarteAber schon der römische Geograph Plinius der Ältere wusste Mitte des ersten Jahrhunderts von einem „großen
Vulkan in der Mitte Afrikas“. 1472 entdeckte der Portugiese Fernando Póo den Vulkan und die benachbarte Insel (Bioko, nun Äquatorial-Guinea – neue Reise zum Kombinieren). Die Insel wird vom Vulkan Pico de Santa Isabél dominiert, der sich 3008 m direkt aus dem Meer erhebt.
Beide Vulkane markieren den westlichen Teil des Mbéré-Grabens (auch Kamerunlinie genannt), der sich über die Ring Road bei Bamenda bis zum Tibesti-Gebirge (Emi Koussi-Vulkan) im Nord-Tschad der zentralen Sahara erstreckt. Der Grabenbruch entstand vor 150 Millionen Jahren, nachdem der Südkontinent Gondwana zerbrach und sich Südamerika von Afrika trennte.
Die hier lebenden Bakweri nennen den Vulkan Mongo ma Lobo, was in etwa „Berg des Donners“ bedeutet. Um ihn ranken sich zahlreiche Sagen und Legenden. Demnach wird der Berg vom Gott Ebassa Moto beherrscht, was „Halbmensch“ bedeutet - halb Mensch, halb Stein. Nalowa, die Meeresgöttin, trennte sich von ihm und ging zurück ins Meer. Ebasso Moto schuf den Berg und zog sich zurück, legte einen herrlichen Garten an, von dessen Früchten jeder essen konnte, aber sie nicht mitnehmen durfte. Er ist der Herrscher und Beschützer des Berges und spuckt Feuer, wenn er wütend wird – das wird schon bald wieder der Fall sein… 1861 wurde der Berg zum ersten Mal bestiegen: vom Deutschen Gustav Mann (die „Mann´s Spring“ auf 2.440 m ist nach ihm benannt) und dem Briten Sir Richard Burton.

Härtester Lauf der Welt: Mount Cameroon Race of Hope
Die Brauerei Guinness macht nicht nur mit dem jährlichen Weltrekorde-Buch gute Eigenwerbung, sondern in Kamerun auch lange mit dem Guinness Race auf den Vulkan: seit 1973 bis 1990, dann wurde er 1996 in Mount Cameroon Race of Hope umbenannt und dem Sport-Ministerium unterstellt; Guinness wurde die Werbung zu teuer. Die korrupte Regierung und unfähige Mitarbeiter schafften es erfolgreich, diese bedeutende Sportveranstaltung zu ruinieren: sie fand nur noch alle zwei Jahre statt, von 1993 bis 1996 gar nicht. Der Namen „Race of Hope“ bekam so eine ganz andere Bedeutung. Aber ab 2014 nahm die Brauerei Guinness wieder alles in die Hand, der Preis für die jeweils die Schnellste und den Besten wurde auf 10 Millionen CFA (15.240 €) aufgestockt.
Die Distanz beträgt „nur“ 38 km (Marathon: 42,2 km), aber mit rund 3.500 Höhenmetern auf den Gipfel des Vulkanriesen und wieder hinunter, das meiste im Laufschritt. Dieser Lauf ist wahrhaftig mörderisch, es gab schon Tote und immer wieder Verletzte durch das glasscharfe Vulkangestein; die Hälfte gibt schon weit vor dem Gipfel auf. Dennoch kommen immer mehr Athleten: mittlerweile sind es weit über 600, die meisten aus Kamerun. Der Lauf führt rund 6 km bis zur Upper Farm darüber beginnt die Baumzone, und schon eine halbe Stunde später sind die ersten Läufer in der Vulkanwüste. Schon hier machen viele schlapp, denn der Pfad durch den Regen- und Bambuswald geht steil bergauf.
1973 lag der Rekord (von John Ekema) bei 5 Stunden und 47 Minuten, aber schon einige Jahre später schafften es die schnellsten in etwa 4 h 20´. Bis heute unerreicht sind die Zeiten des Kameruner Timothy Lekunze, Sieger 1986 und 1987 mit nur 3 h 48 bzw. 3 h 46 Minuten. Zum Vergleich: gut trainierte Alpinisten brauchen dafür etwa 12 Stunden….

Weiteres
Tourdaten
Termine / Preise
04.01.2020 - 11.01.2020: 1190.00€
24.03.2020 - 30.03.2020: 1190.00€
26.12.2020 - 02.01.2021: 1190.00€

Termin im März: Reiseleitung W. Gartung

Basispreis: 1.190 €
+ Flug (ab ca. 500 €)
Einzelz.-Zeltzuschlag 120 €
Bei 2 Teiln.: + 200 € p.P.
1 Teiln: + 600 €
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Werner Gartung
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D -69151 Neckargemünd

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